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Zerknitterte Schönheiten im Fotostudio

Gepostet am 20. Oktober 2011 in Fotografie, Lernen, Natur, Studio | 4 Kommentare

Zerknitterte Schönheiten im Fotostudio

Gesenkter Blick

Wenn ich nach der Arbeit die letzten Meter von der Busstation nach Hause gehe, laufe ich an einigen Laubbäumen vorbei.
Je nach härte des Tages ist mein Blick mal geradeaus mal leicht nach unten geneigt. Bei zweiterem sind mir die vielen verschiedenen Farben und Zustände der Blätter aufgefallen. Was für eine Überraschung im Herbst :-D
Eines Abends hatte ich dann die Idee, diese Schönheiten auf spezielle Art und Weise in Szene zu setzen. Nicht mit bodennahen Makros, nicht mit Weitwinkel auf Knöchelhöhe.

Könnte ich diese Blätter nicht in meinem DIY-Heimstudio ins Szene setzen. Vor schwarzem Hintergrund fotografieren und mit dem Blitz als einziger Lichtquelle etwas spielen?

 

Vom Hirn ins Studio

Gedacht getan. Verschiedene Blätter eingesammelt. Eine Nacht im Hausinneren getrocknet. Auf einer Kartonschachtel mit Wäscheklammer fixiert und positioniert.
Die Sache mit dem Licht war einmal mehr nicht so einfach wie gedacht. Meine Lernkurve scheint in diesem Bereich eher flach zu verlaufen.
Es fiel mir schwer, dass das Blatt im Licht bzw. Gegenlicht meines SB900 so aussah wie ich es mir wünschte und ohne dass der Hintergrund zu stark mitbelichtet wurde. Ich könnte der Ausrüstung die Schuld geben. Vermutlich würde es mit dem Zubehör xy (Softbox oder Wabe?) einfacher gehen. Wenn ich es jedoch schon ohne dieses Zubehör eher mit Glück als mit Planung hinkriege, ist die Gefahr gross¨, dass diese Zubehörwünsche eher Ausflüchte sind die das Setting komplizierter machen würden anstatt mir zum fotografischen Glück zu verhelfen.

 

Und Du?

Kennst du das? Wir hast du deinen Blitz in der Heimstudiofotografie “in den Griff” gekriegt?
Hättest du für diese Fotos eine Softbox oder Wabe verwendet und was hätte diese bewirkt?

 

Bühne frei für die zerknitterten Schönheiten


 

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Blütenmakro – und was war zuerst, die Tulpe oder der Monitor

Gepostet am 20. Januar 2011 in Fotografie, Makro, Studio | 2 Kommentare

Blütenmakro – und was war zuerst, die Tulpe oder der Monitor

Ganz genau weiss ich nicht ob mich die Monitoridee zur Tulpe brachte oder die Tulpe zur Monitoridee.
Wie auch immer, es war spannend und aufschlussreich.

Jetzt aber mal der Reihe nach…

In den letzten Wochen las ich unter anderen bei kwerfeldein.de, dass einige ein IPad oder ihr IPhone zur Objektbeleuchtung in der Fotografie nutzen. Es gab viele Kommentare ob dies eine nette Spielerei oder was brauchbares ist. Mein Fazit nach Selbstversuch -  Erstaunlich brauchbar.

Ich hatte also diese schon fast verblühte sehr weit entwickelte Tulpe und wollte sie mit Blitzhilfe und Nahlinsenset ins rechte Licht rücken. Anstelle von weissem oder schwarzem Tuch als Hintergrund, stellte ich die Tulpe vor meinen Monitor und spielte mit verschiedenen Grautönen, Farben und Farbverläufen als Bildhintergrund.

Hier eine Auswahl der dabei entstandenen Bildern:

Making of

Die folgenden beiden Bildern zeigen das “Making of”.
Gearbeitet habe ich mit meiner Nikon D90 , dem 16-85mm Kit-Objektiv mit Hoya-Nahlinsen auf dem Manfrotto-Stativ und einem SB-900 Blitz mit Joghurtbecheraufsatz.
Als Monitorhintergrund diente mir ein Asus 24” Monitor und Adobe Fireworks lieferte das Hintergrundbild. Ja es gibt noch andere Programme neben Photoshop und Lightroom ;-)
Meine Semiprofessionelle Backupkamera (Canon Ixus 40) liefert leider keine bessere Qualität ;-)

Rücklicht

Das rechte Bild oben zeigt das Setting von meinem letzten Foto aus dieser Serie. Hierbei verwendete ich eine Styroporplatte um das Blitzlicht zusätzlich zu streuen.
Beim zweiten Bild unten blitzte ich von hinten “durch die Blume”. Die dabei entstandenen Blattüberlagerungen gefallen mir sehr gut, muss aber bekennen, dass es nicht geplant – sondern eher ein Glückstreffer war, etwas gelernt habe ich dabei trotzdem ;-)

Nachtrag vom 23.1.2011:

Habe soeben gesehen, dass es bei Jana eine Blogparade zu Blümchenmakros gibt, da mich ich doch mal mit.

Und Du?

Hast du auch schon einen Monitor von was auch immer als Hintergrund oder Lichtquelle benutzt? Verlink doch deine Bilder als Kommentar, ich bin gespannt!

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Update! Blitz und Rauch

Gepostet am 12. Januar 2011 in Blogparade, Fotografie, Studio | 4 Kommentare

Update! Blitz und Rauch

Die Faszination der Formen und Farben von Rauch galt es festzuhalten.

Eine ideale Aufgabe, um mich mit dem neu gekauften Blitz auszutoben.
Als Rauchspender diente ein Räucherstäbchen, welches nachhaltig wirkte. Noch jetzt liegt ein (mittlerweile angenehmer) Duft in der Luft meines Eigenbaustudios.
Mit der positionierung des Blitzes musste ich länger experimentieren. Die besten Ergbebnisse erzielte ich, wenn der Blitz leicht hinter der Rauchebene postioniert wurde und in Richtung Kamera blitzte.

Für die ersten Rauchbilder bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Nachbearbeiten war relativ leicht und insbesondere das sanfte herumspielen an der Farbkorrektor machte regelrecht Spass. Bevor ich jetzt nur noch Schall und Rauch schreibe, hier das Ergebnis.

Update: 15.1.2011

Nur 3 Tage nach meinem Artikel lese ich auf kwerfeldein.de einen super geschriebenen Post von Hendrik, der ebenfalls Rauch fotografierte. Auf die Idee mit dem inventieren bin ich selber nicht gekommen. Seine Bilder haben mich aber motiviert, einige meiner Bilder ebenfalls “umzukehren” und das Ergebnis gefällt mir sehr gut, wenngleich ich die Bilder von Hendrik besser finde. Vielleicht lag es am fehlenden Pastis ;-)

Sandra von geblendet.wordpress.com hat’s auch getan

Und Du? Hast du auch schon Rauch fotografiert? Hast du vielleicht noch Tipps oder ein Feedback für mich?

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Frohe Weihnachten

Gepostet am 24. Dezember 2010 in Fotografie, ohne Worte, Studio | 2 Kommentare

Frohe Weihnachten

Als Weihnachtsgeschenk, sind es dieses mal 2 Bilder in der Serie “ohne Worte

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Studioergebnisse Blumenstudie

Gepostet am 22. August 2010 in Fotografie, Natur, Schwarz-Weiss, Studio | 2 Kommentare

Studioergebnisse Blumenstudie

Nachdem der Kurzbericht über das Fotostudio aufgeschaltet ist, möchte ich jetzt mal ein paar Bilder aus dem Eigenbau-Studio zeigen.

So richtig begeistert bin ich von den Bilder noch nicht. Ich hatte die Blende zu weit geöffnet und die sonst oft tollen Effekte einer geringen Tiefenschärfe waren hier eher fehl am Platz. Was mir passend scheint bei diesen Bildern ist das quadratische Fomat.

Hier beginnt der grosse Vorteil eines Studios. Im Gegensatz zur Naturfotografie wo mann lange warten muss, bis man nochmals die selbe Lichtsituation kriegt, kann dies im Studio relativ einfach wiederholt werden. Habe ich dann auch gemacht. Aber die dabei entstandenen Low-Light Sonnenblumenbilder gibt es ein Andermal.

Und Du?

Denkst du das quadratische Format passt? Darf man Blumen Schwarz-Weiss fotografieren, hast du das auch schon getan?

Low-Key

Low-Key in Schwarzweiss

High-Key mit weissem Stoffhintergrund

Aufbau im Profistudio ;-)

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Low-Budget-Studio im Eigenbau

Gepostet am 18. August 2010 in Ausrüstung, Fotografie | Keine Kommentare

Low-Budget-Studio im Eigenbau

Brauche ich ein Fotostudio wenn ich am liebsten in der Natur rummknipse?
Nein, aber nett ist es trotzdem ;-) . Aber mal der Reihe nach.

Öfters fotografierte ich eines meiner tollen Kinder (Portraitfoto) und der meist unruhige Hintergrund störte. Auch für Low-key bzw. High-key Aufnahmen hätte ich mir gelegentlich ein einfaches Studio gewünscht.
In den letzten Sommerferien packte ich dann dieses Projekt an. Es sollte so einfach und günstig wie möglich gehen, denn viel brauchen werde ich es vermutlich nicht.

Als Hintergrund verwende ich einen weissen Stoff aus dem hausinternen Leintuch-Fundus. Den schwarzen Stoff kaufte ich im Stoffladen.
Für die Befestigung kaufte ich mir Klemmen und eine Holzlatte aus dem Baumarkt. Holzlatte an die Wand schrauben und je nach Wunsch den weissen oder schwarzen Stoff aufhängen fertig.
Den Spezialscheinwerfer mit Steulichtblende Bauscheinwerfer kaufte ich bei den nördlichen Nachbarn, da dieser dort rund halb so teuer war wie hier in der Schweiz. Damit das Licht und die Schatten nicht zu hart wirken verwende ich ein weisses Backpapier.

Hier noch ein paar Bilder des “Studios”. Später gibt es dann mal ein Paar Bilder die mit dem Studio entstanden sind.

Und Du?

Falls es hier LeserInnen gibt: Hast du auch schon ein Studio oder ähnliches im Eigenbau erstellt? Verlink doch deinen entsprechenden Blogbeitrag in den Kommentaren. Es gibt aus meiner Sicht in diesem Bereich nie genug Tipps.

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