Bokeh-Wiese
Es ist 9.26 Uhr am Morgen. Die Wiese neben dem Spielplatz ist mit vielen kleinen Tautropfen bedeckt.
Ich begebe mich mit meinem Tamron 90mm in Bodennähe, richte die Kamera in Sonnenrichtung und drücke ab. Das Bokehmeer ist auf dem Chip eingefangen, bevor es von den Lichtstrahlen weggewärmt wird.
MehrFahndungsfotos: Schneeglöckchen #5543321
Mann sieht sie öfters in amerikanischen Spielfilmen.
Fahndungsfotos von Verbrechern, eins von der Seite, eins frontal usw.
Ihre fotografische Qualität ist oft mittelmässig. So ist es auch mit meinen Schneeglöckchen. Sie sind mittelmässig. Nicht die Schneeglöckchen, sondern die Bilder von mir davon.
Schneeglöckchen gehören in die Freiheit. Was haben sie schon verbrochen? Den Winter in die Flucht geschlagen, aber das kann ich ihnen verzeihen.
Mein Ziel ist es in diesem Jahr bessere Bilder von Blumen im Studio zu machen, als diese hier.
Da gefallen mir die älteren Bilder von Blumen im Studio besser.
Richtig gelungene Aufnahmen von Schneeklöckchen in Freiheit gibt es übrigens drüben bei Janasworld.de.
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2000 Meter über Meer
Auf dieser Höhe befindet sich der Sonntagsberg oberhalb von Trimmis.
In einer Alphütte verbrachte ich ein tolles Weekend mit Freunden.
Um zur Alphütte (1600 m.ü.M.) auf der Alp Spundätscha zu kommen, brauchte es 1.5 Stunden Schneeschuhwanderung.
Die Alphütte hatte dank eines kleinen Solarpanels etwas Licht am Abend. Gekocht wurde mit Gas, geheizt mit Feuer und das Kochwasser wurde beim Dorfbrunnen geholt.
Diese Alphütte war unser Ausgangspunkt für die Schneeschuhwanderung auf den 2000 Meter über mehr gelegenen Gipfel des Sonntagsberges.
Auf dem lgenossen wir die Aussicht und die Sonne nach der erfolgreichen Besteigung. Ich nutzte die Zeit um ein paar Fotos zu machen.
Die Fotos haben für mich einen sehr schönen Erinnerungswert. Sie wiederspiegeln die friedliche und entspannte Stimmung nach der anstrengenden Tour.
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Singeltree im Winter
Bevor der letzte Schnee wegschmilzt, setze ich einen Winterbaum ins Netz.
An diesem Baum bin ich schon sehr oft vorbeigefahren. Von Wind und Wetter gezeichnet wartete er darauf, mit der Kamera verewigt und gewürdigt zu werden.
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Tarzan und Jane …
… habe ich nicht gesehen aber ihr Transportmittel
Der Blickwinkel in der Makrofotografie …
ist bei der Suche nach Motiven oft auf den Boden gerichtet. So war es auch auf diesem Waldspaziergang. Mit Blick nach unten schlenderte ich auf Waldwegen und Kwerfeldein. Meine Augen fanden jedoch fast nichts wo sie verweilen wollten.
Schon fast etwas frustriert machte ich mich auf den Rückweg aus dem Wald heraus.
Hans Guck in die Luft …
trifft die Bezeichnung meines Blickwinkels für die letzten Meter bevor aus dem Wald- ein Wiesenweg wird. Meine Augen blieben bei einer Liane ruhen, die senkrecht von einem Baum hing. “Ein tolles Objekt für etwas Bildkompositions- und Perspektivübungen.” Dachte ich mir und begann die Liane mit meinem Makroobjektiv zu fotografieren. Zum Schluss dann noch ein Bild aus etwas Distanz das zeigt wie “normal und langweilig” die Liane eigentlich war. Wenn ich so an die Waldrunde zurückdenke bin ich vermutlich an vielen Bodenobjekten die spannende Fotos gegeben hätten vorbeigelaufen…
Hier das Ergebnis meiner Experimentierfreude.
Wie hast du deinen Blick trainiert um aus der normalen Laufhöhe einen Blick für Bodenmakros zu bekommen? Oder gehst du auf allen vieren durch den Wald auf der Suche nach einem tollen Objekt?
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Waldmakro #1: Farn
Auf einem Spazierweg, der einige wenige Meter vor unserer Haustüre in den Wald, führt lief ich bisher öfters mit Kinderwagen. Diesmal hatte ich anstatt Kind und Kinderwagen Kamera und Stativ dabei.
MehrMohnblumen rückwärts
Bei mir in der Nähe gibt es ein Mohnfeld. Die Farben von diesem Feld haben mich beim Vorbeifahren fasziniert und so nahm ich mir vor, dort mal mit der Kamera dorthin zu gehen.
Dies hatte ich mir auch schon bei einem Rapsfeldern vorgenommen, bis ich es dann jedoch wirklich umsetzte, war die Blütezeit vorbei.
Dies sollte mir jetzt nicht nochmals passieren. (Kennt ihr das, dass die Natur schneller ist, als Eure Umsetzung??)
Also diese Woche Kamera und Stativ eingepackt, hingefahren und losgelegt.
Bisher habe ich noch nie eine Mohnblume und ihren “Lebenszyklus” studiert. Ich dachte, die “Kapselform” sei die Form, bevor die Blume zur Blüte kommt. Stellte dann jedoch fest, dass dies die Schlussform ist. Die Blume entwickelt sich sozusagen rückwärts. Mohn sieht als geschlossene Blüte so aus, wie “normale” Blumen. Dann schält bricht die violette Blüte durch (ja es gibt nicht nur rote…) und die bekannte Knospe ist dann das Schluss-Stadium.
Dieser Abschnitt liest sich etwas holprig, ich werde also definitiv kein Pflanzenführerauthor…
Jedenfalls habe ich versucht, diese Entwicklungsschritte mit den folgenden Bildern nachzuerzählen. Sozusagen eine Bildergeschichte
Der Mohn von diesem Feld wird übrigens nicht zur Rauschmittelproduktion verwendet. Er ist die Grundlage für ein Mohnöl. Mehr Infos dazu auf der entsprechenden Webseite.
Der lange Zeitraum seit dem letzten Blogartikel hat leider nichts mit Schreibfaulheit zu tun. Ich habe mir einfach zu wenig Zeit zum fotografieren genommen und somit gab es auch nichts darüber zu berichte. Ich hoffe die Kamera jetzt wieder etwas öfters auszuführen, denn es macht mir jedes mal riesen Spass und ich komme richtig entspannt von diesen kleinen Fototouren zurück. Low-Budget-Wellness am Feierabend.
MehrAusgeherbstet
Viel zu wenig Zeit zum Fotografieren. Dies das Fazit zu meiner aktuellen Fotosituation.
Abgesehen von einem erstaunlich gut gelungenen Shooting mit meinen 3 Kindern (für die Geburtsanzeige von NR4) kam ich die letzten paar Wochen nicht zum pflegen meines Hobbys.
Für die Teilnahme an einem Fotowettbewerb, bei einer grossen schweizer Supermarktkette, durchstöberte ich mein “Hudelwetter-Bildarchiv”.
Dabei bin ich auf folgendes Bild gestossen, welches ich schon länger mal posten wollte aber nie dazu kam.
Bereits vor Ort hat mir das Moos auf dem Holzgeländer, die Blätter auf der Brücke und die etwas hellere Lichtung im Hintergrund gefallen.
Den richtigen Schärfepunkt finden, Kamera am Boden herumschieben bis es passt und dann schnell wieder zur familiären Sonntagsspaziergruppe aufschliessen.
Positiv überrascht vom Schnappschuss-Ergebnis zu Hause dann noch Nachbearbeitet und jetzt gebloggt… Bevor der Herbst vorbei ist.
Findet ihr die Helligkeit im Bildhintergrund störend oder passend zur Szene? Da war/bin ich mir nicht so sicher.
MehrClematis – und die Frage ob ich am falschen Ort gespart habe
Die warmen Herbst-Sonnenstrahlen lockten mich in den Garten. Dorte übte ich mich in der Makrofotografie.
Als Objekt wählte ich unsere neu gepflanzte Zaunbegrünung der Marke Clematis. Also Stativ aufbauen, Nahlinsen aufschrauben, Perspektiven testen, abdrücken, ausmisten, …
Vom Ergebnis bin ich nur teilweise überzeugt. Die Perspektiven, die Bildgestaltung und die Farben gefallen mir gut.
Zuwenig beachtet habe ich den Schattenwurf des Maschendrahtzauns, dieser wirkte im Sucher deutlich weniger hart.
Enttäuscht bin ich von der Abbildungsleistug mit den Nahlinsen, chromatische abberation nennt man das glaub ich. Eventuell sollte ich doch auf ein “richtiges” Makroobjektiv sparen, aber das ist so viel Geld…
Kennt ihr das – dass ihr bei euren Fotosdas das Gefühl bekommt, dass eben Ausrüstung doch nicht zu unterschätzen ist?
Habt ihr eventuell preisbewusste Empfehlungen für die Markofotografie (Objektiv, Zwischenringe)?
Spannung
Kennt ihr das Gefühl: Tolle Situation fotografiert aber das Ergebnis noch nicht begutachten können?
Als ich heute Morgen um 5.15 Uhr frühstücken wollte, war es so sonderbar hell draussen. Blick aus dem Fenster – Wow. Vollmond und Nebel was für eine Kombination. Also Frühstück vergessen, Kamera und Stativ schnappen und ab nach draussen. Einige Fotos geschossen Fototasche verräumt usw. dann ab auf den Bus. Im Zug mein erstes HTC-blogging und heute Abend dann endlich das Ergebnis begutachten. Ich bin ja gespannt.
Kennt ihr diese Spannung?
Am Ziel vorbeigeschossen und doch getroffen
Ich bin losgezogen, um am Fluss (Thur) bei mir in der Nähe ein paar Fotos zu schiessen.
Dort angekommen, schoss ich auch diverse Bilder, die mich in der Qualität derart überzeugten, dass sie bereits keinen Speicherplatz mehr auf meinem PC benötigen.
Auf dem Rückweg zum Auto kam ich an einem Weizenfeld vorbei und dachte: “Probieren schadet ja nicht”.
Ein Weizenfeld sieht “live” für mich immer eindrucksvoll aus. Dies im Bild festzuhalten gelingt mir eher selten. Bei diesem ersten Bild ganz zufrieden mit dem Ergebnis.






























Mein Name ist Dario Schlegel und in diesem Blog schreibe ich über meine Freuden, Leiden und Erfahrungen als Freizeitfotograf.
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