Windfeld
Weisse Wolken ziehen schneller als sonst am blauen Himmel vorüber.
Das Feld wiegt wie die Ebbe und die Flut vor meinen Augen hin und her.
Still stehen die Bäume am Horizont und geben meinen Augen halt.
Sonnenschein, Brise, Windpause, mal ist es warm mal kalt.
Kamera bereit, die Windböhen werden immer wilder.
Stativ, Graufilter, wenige Klicks – im Kasten sind sie – die Bilder.
Für die Techniker: ISO200 ¦ 16mm ¦ f22 ¦ 1/4 Sek ¦ Graufilter ND8
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Flughafenserie Teil2: Bewegt
Bewegt – Der Titel ist Programm für diese Woche und für die Bilder.
Die Woche:
Ich wurde am 16. Februar 2011 zum vierten Mal Vater. Es ist ein wunderbares Mädchen, welches Liel (gespr. Liäl) heisst.
Ein solch junges Geschöpflein in meinen Armen zu halten, auf das wir viele Monate freudig gewartet haben, ist ein bewegender Moment, den ich nicht in Worte fassen kann.
Die beiden Schwestern von Liel sind ebenfalls hin und weg und sogar ihr Gerangel, wer jetzt zuerst und länger das kleine Schwesterchen halten darf ist von Achtsamkeit geprägt, was man ansonsten bei ihren Rangkämpfen nicht immer sagen kann.
Der Bruder von Liel ist mit rund 1.5 Jahren noch mehr am Spitalbett und dem rosaroten Schnuller interessiert als an seiner kleinen Schwester…
Neben der Geburt bedeutet diese Woche – bis Mami und Liel nach Hause kommen – auch viel Zeit mit meinen drei “grösseren” Kindern, was für uns eher selten ist und wir alle sehr geniessen.
So genug Ausserfotografisches, zurück zum Thema Bewegt in der Fotografie
Foto-Thema Bewegt – Teil II der Flughanfenserie
Nach der Vorschau und dem Teil I zum Thema Symmetrie habe ich die letzten Tage (neben der Geburtsanzeige) die Bilder für die zweite Flughafenserie bearbeitet. Das Thema welches ich bereits beim Fotografieren vor Ort im Kopf hatte: Bewegt. Ziel war es, die bewegten Menschenmengen, die es an einem Flughafen gibt, in Bildern festzuhalten. Dazu nutzte ich ergänzend zur Kamera einen Graufilter (ND4) und ein Stativ.
Berauschende Bilder mit dem Graufilter stellte ich mir völlig easy vor. Meinem inneres Auge, sah ein Treppen-Bild welches mir seit über einem Jahr nicht aus dem Kopf geht.
Anstelle dieser heller Schatten “verschwanden” bei längeren Belichtungszeiten die Menschen. Also doch nicht so easy. Kopf nicht hängen lassen und machen was mit meinem derzeitigem Wissen möglich ist.
Bei den folgenden beiden Bildern hat Photoshop etwas mehr gewirkt. Ich habe mehrere (5-10) Bilder übereinanderkopiert, um “dem Bild im Kopf” etwas näher zu kommen.
Hilfe!
Hat jemand einen Tipp, wie ich Titarenkos Schattenbildern etwas näher komme??
Rückblickend sehe ich eines der Geheimnisse darin, dass es helle Kleider bei dunkler Umgebung braucht. Im Flughafen scheint die Farbmode der Architektur und der Kleider derzeit gleichzeitig auf dunkel zu tendieren, was die bewegten Menschen schnell “verschwinden” lässt.
3x Vorfreude
Diese Woche steht für mich fotografisch unter dem Motto Vorfreude.
Buchgewinn:
Bei Alex von Blende73.de habe ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht und das Buch “Auf der Suche nach dem Motiv” gewonnen. Die Rezensionen bei Amazon lesen sich vielversprechend.
Flughafenfotografie:
Ich hatte relativ spontan die Idee, am Wochenende den Flughafen Zürich mit der Fotokamera zu besuchen. Im Kopf schweben mir einige Bildideen, die ich dort umzusetzen versuche. Vorgängig habe ich mich im Internet schlau gemacht und herausgefunden, dass es eine Bewilligung für die Fotografie braucht. Als Hobbyfotograf wurde mir diese für den öffentlichen Bereich kostenlos erteilt. Die Mitarbeiterinnen vom Flughafen waren sehr freundlich und geduldig mit allen meinen Fragen. Jetzt habe ich die schriftliche Erlaubnis und bin voller Vorfreude auf die Zeit dort.
Graufilter:
Ich habe mir einen sehr günstigen Graufilter gekauft. Ich freue mich wenn ich ihn das erste Mal richtig testen kann. Ich möchte damit insbesondere Langzeitbelichtungen bei Tageslicht machen. Das Ausprobieren wird dann zeigen ob der Graufilter günstig oder billig ist. Den ersten Einsatz wird der Filter vermutlich am Flughafen haben.
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Mein Name ist Dario Schlegel und in diesem Blog schreibe ich über meine Freuden, Leiden und Erfahrungen als Freizeitfotograf.
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