Fotografie

Nebel im Quadrat ¦ Teil 2

Gepostet am 29. Dezember 2011 in Fotografie, Fotowalk, Natur, Schwarz-Weiss | 13 Kommentare

Nebel ist ideal für meine Landschaftsfotografie.

  • Unvorteilhaften Bildhintergründe verschwinden im Nebel.
  • Reduktion der Komplexität durch geringere Gestaltungselemente
  • Viel weiches Licht
  • Die Vertraute Umgebung neu entdecken
  • Erleben dass es doch nicht so einfach ist wie gedacht ;-)

 

Nebelgrenze vs. Monitorgrenzen

Die Äste dieses Baumes schimmerten ganz schwach durch den Nebel. In der digitalen Dunkelkammer war es dann nicht ganz einfach die Äste so herauszuarbeiten dass sie auf beiden unkalibrierten Monitoren nicht zu stark und nicht zu schwach sichtbar sind -  eben so wie draussen im Nebel. Hat jemand von Euch einen kalibrierten Monitor?
Falls ja – ist der Baum in den beiden Bildern “undeutlich genug” zu sehen?

Gewisse Dinge lassen sich kann ich (noch) nicht mit der Kamera festhalten

Diese Erfahrung lässt mich  gewisse Naturschauspiele entspannt und kamerafrei geniessen. Ein grandioses Abendrot, der Schneesutrum während einer abendlichen Autofahrt, …
Solche Momente versuchte ich früher oft mit der Kamera festzuhalten. Entweder hatte ich dann jedoch im entscheidenden Moment die Kamera nicht dabei oder war anschliessend vom Ergebnis enttäuscht.

Am Mittag vom 28. Dezember 2011 versuchte ich meine Erfahrung zu korrigieren. Die Sonne strahlte durch die Baumwipfel und zeichnete ihre Strahlen in den Nebel, welcher den Baum in eine leuchtende Hülle verpackte. Es sah einfach unglaublich aus. Zu Hause stellte ich dann leider fest, dass die Bilder hoffnungslos in den Lichtern ausrissen. Ausserdem waren die Bilder meilenweit von der faszinierenden Realität entfernt. Übrig blieb aus meiner Sicht ein klägliches Ergebnis, welches knapp erahnen lässt was da zu sehen war. Kennt ihr das, dass sich das einfach nicht fotografieren lässt was ihr vor eurer Linse habt?

Zwei Treffer

Der Ertrag meines ersten Nebel-Fotowalks war grösser. Gelohnt hat sich der erneute Schritt nach Draussen für mich aber allemal.
Zwei Bilder, die fast nebenbei entschtanden, sind nach der Sichtung und Nachbearbeitung meine Lieblingsbilder dieser Serie.

 

Update 1.1.2012

Bernd Hoffmeier von http://bhoffmeier.de hat mich um das RAW-File gebeten, um sich mit Lightroom daran auszutoben. Habe ich gerne gegeben und mir gefällt sein Ergebnis (rechts).
Mir gefällt der Gelbton sehr gut und das helle Grün um den Baum Herum. Danke Bernd!

 

 

 

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Die Qual der Wahl bei der Grösse des Grafiktabeltts

Gepostet am 11. Dezember 2011 in Ausrüstung, Fotografie | 4 Kommentare

Fotogeschenke zu Weihnachten

Weihnachten steht vor der Türe und nachdem Geschenke für das Umfeld ausgesaucht sind, mach ich mir Gedanken über ein Geschenk für mich selbst.

Meine letzten Weihnachtsgeschenke aus dem Fotobereich an mich selbst haben sich bewährt. Sowohl das Nikkor 50mm, als auch der SB900 sind regelmässig und zu meiner vollsten Zufriedenheit im Einsatz.

Dieses Jahr überlege ich mir den Kauf eines Grafiktabletts. Insbesondere in Lightroom und in Photoshop würde ich gerne zu dieser Arbeitsmethodik wechseln.

 

Eine Vorauswahl  ist getroffen

Um mich in der Angebotsvielfalt nicht komplett zu verlieren und meinem Budget den notwendigen Respekt zu zollen habe ich mich für ein Tablett aus der Wacom Bamboo Reihe entschieden.
All diese Einschränkungen sind aber nicht genug. Denn auch jetzt stehen immer noch 4 verschiedene Tabletts zur Wahl.

 

Welches empfiehlst du mir?

Also brauche ich Deine/Eure Hilfe. Welches Tablett soll ich mir kaufen?
Ja das grösste Intuos ist sicher besser als das Bamboo Pen. Aber ich kann und will mir nicht immer das “Non-plus-Ultra” kaufen.
Ich habe einige Zeit glücklich mit Nahlinsen fotografiert bevor ich wusste dass die Makrofotografie mir Spass macht und mir das Geld für ein Makroobjektiv wert ist.

Was mir auf der Wacom-Seite fehlt ist die Daten der Stifteingabegrösse. Also wie gross effektiv das Feld ist, in welchem der Stift funktioniert.

Welches Tablett hast du und würdest du heute lieber ein grösseres oder ein kleineres oder das gleiche Tablett kaufen?

 

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Swissmade: Trachtensonntag

Gepostet am 4. Dezember 2011 in Fotografie, Peoplefotografie | Keine Kommentare

Ja Trachten gibt es nicht nur in der Schweiz. Die aus der Schweiz sind aber die schönsten ;-)

In unseren Familienferien besuchten wir den Ballenberg. Ein absolut empfehlenswertes Freilichtmuseum. Dort gibt es Häuser aus den letzten Jahrunderten aus allen Regionen der Schweiz. Das Spezielle ist, dass man in diese Häuser reinlaufen kann und dass da drin Berufe, Handwerk und vieles mehr aus der jeweiligen Zeit gezeigt und hautnah miterlebt werden kann.

Genug Werbung und Vorgeschichte. Hier geht es um Bilder…
Bei unserem letzten Besuch im Ballenberg fand ein Trachtensonntag statt. Ein Fotografentraum – Charakterköpfe, Trachten, Bewegung und eine tolle Kulisse.
Bei den hier gezeigten Bildern handelt es sich um eine Gruppe aus dem Kanton Appenzell in ihrer traditionellen Appenzellertracht.

 

 

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Die etwas andere Blogroll

Gepostet am 7. November 2011 in Allgemein, Blogging, Blogparade, Fotografie | 4 Kommentare

Blogroll …

… nennt sich die Liste von Link zu Blogs die eine Bloggerin oder ein Blogger regelmässig liest.

Oft sind dies zwar spannende Blogs aber die Links dazu in der Blogroll eine öde Ansammlung von Namen und Hyperlinks. Eine der Ausnahmen, die ich kenne, hat Jana März. Sie hat Teilausschnitte der Screenshots in ihrer Blogroll verlinkt. Ein optischer Leckerbissen ihrer Lieblingsblogs.

Jetzt hat Steffen von Lens-flare.de einen Aufruf für seine Blogroll gestartet. Finde ich eine coole Ideee, denn von vielen Bloggern habe ich bisher nur gesehen wie es vor ihrer Kamera aussieht und nicht wie die Personen hinter der Kamera aussieht.

Selbstportrait

Auch wenn ich weiterhin lieber hinter der Kamera stehe hat es mir Spass gemacht mit dem Selbstauslöser herumzuspielen.
Das Projekt hat dazu geführt dass ich mein Photoshop wieder mal im Einsatz hatte.

Habt ihr selbst oder kennt ihr eine kreative Blogroll? Schreibt es doch in die Kommentare!

Mein eingereichtes Foto sieht übrigens so aus:

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Ich bin Ledermedaillengewinner

Gepostet am 31. Oktober 2011 in Fotografie, Fotowettbewerb | 3 Kommentare

Ledermedaille

In der Schweiz gibt es den Begriff der Ledermedaille für einen vierten Platz. Denn bei vielen Wettkämpfen gibt es Gold, Silber und Bronze für die besten Drei, aber nichts für den vierten Platz.
Bei Jana von Janasworld habe ich bei einem 10-Kampf-Fotowettbewerb mitgemacht und bin happy mit dem vierten Platz.

Janasworld.de

Auch ohne diesen Wettbewerb lese ich den Blog von Jana unter der Domain Janasworld.de regelmässig. Jana deckt ein breites Spektrum von Fotografiethemen ab. Schreibt zwischendurch über andere Themen die sie beschäftigen und hat die vermutlich schönste Blogroll die ich kenne.

Mein Gewinn

Gewonnen habe ich eigentlich eine Free Agend goflex Festplatte von segate sowie einen Gutschein für ein Fotobuch von saaldigital.
Da ich bereits 3 externe Festplatten besitze, kontaktierte ich Konstantin, den Sieger auf Platz fünf und fragte ihn, ob er seinen Tragegurt gegen meine Festplatte tauschen würde und er sagte sofort zu.
So werde ich schon bald glücklicher Besitzer vom Kameragurt Blackrapid R-Strap (RS-7) inkl. FR-3 sein. Darauf freue ich mich riesig. Ich hatte mir schon mehrmals überlegt ein solches Teil als Ergänzung der Fototasche zu kaufen. Jetzt gewinne/tausche ich es.

 

Siegertypen

Die Bilder die zu diesem vierten Platz führten habe ich hier mit Kategoriebezeichnung nochmals zusammengestellt.

Es lohnt sich aber auf jeden Fall bei Jana auch die anderen Bildern von den GewinnerInnen anzuschauen.

 

 

 

 

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Böse Jungs im Sägemehl

Gepostet am 23. Oktober 2011 in Event, Fotografie, Sport | 4 Kommentare

Böse Jungs im Sägemehl?

Nicht zwingend ein reisserischer Titel!
Sie werden “die Bösen” genannt, die besten Schwinger der Schweiz und ihr Kampf findet auf Sägemehl statt.

Diesen Sommer besuchte ich ein Schwingfest in der Region, an welchem sich Jugendliche in verschiedenen Altersklassen ins Sägemehl stürzten.
Es war ein herrlicher Tag. Ich konnte mich direkt an den Wettkampfringen positionieren mit meiner Kamera. Es gab viel Action, viel Ausdrucksstarke Schwinger und Zuschauer sowie eine Tolle Stimmung. Ich fühlte mich als richtiger Schweizer ;) Denn Schwingen ist eine echt schweizerische Sportart die sich mit Ringen vergleichen lässt. Einige dieser Besonderheiten, habe ich hier festgehalten.

Anstelle von Technik, Bildaufbau und Hintergrundinfos zur Kamerakonfiguration werde ich in diesem Beitrag etwas zu dieser Ur-Schweizerischen Sportart schreiben.

Schwingerhosen, Sennenhemd und kräftige Hände

Bevor es in den Ring bzw. ins Sägemehl geht, ziehen die beiden Kämpfer eine spezielle Hose – die Schwinghose – an. Diese verfügt über Lederriemen für die verschiedenen Griffe.
Abhängig von der Mannschaft und Hintergrund des Schwingers trägt er ein Sennenhemd mit klassischem Enzianmuster oder weisse Ober- und Hosenbekleidung.
Zu Beginn des Kampfes stehen sich die Schwinger gegenüber und starten in einem Grundgriff, bei welchem sie sich an den Schwinghosen packen.

Kämpfen, Schwingen und Fliegen

Wenn der Kampfrichter den Kampfstart anzeigt, geht es los. Beide Kämpfer versuchen sich in eine günstige Ausgangslage zu bringen, um den Gegner mit beiden Schulterblättern ins Sägemehl zu drücken.
Dazu wird durch geschicktes Hochheben, der Gegner zu Boden gebracht. Das dabei reichlich herumfliegende Sägemehl unterstreicht dankbar die Action bei der Fotografie.

Gegenwehr, Niederlage und Sägemehl im Gesicht

Meist nach wenigen Sekunden im Stehen geht der Kampf in Bodennähe weiter. Der Kämpfer in der Defensive versucht durch Windungen und Überraschungsangriffe die Niederlage zu verhindern und den Gegner in die Defensive zu bringen. Der Kampfplatz ist ein Kreis aus Sägemehl. Der Durchmesser 7-14 Meter und etwa 20cm tief. Auf diesem Untergrund findet dann die letzte Phase des Kampfes statt.

Sieger ohne Starallüren

Ein kleines Ritual beim Schwingen gefällt mir besonders gut.
Ist der Kampf vorbei klopft der Sieger dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken.

Charakterköpfe

Das Jodlerchörli mit Altersdurchschnitt 85 habe ich leider verpasst mit meiner Kamera. Einige andere Gesichter habe ich eingefangen und stelle sie an den Schluss von diesem Beitrag.

Wer noch mehr über das Schwingen erfahren will, wird unter anderem bei Wikipedia und Youtube fündig.

 

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Zerknitterte Schönheiten im Fotostudio

Gepostet am 20. Oktober 2011 in Fotografie, Lernen, Natur, Studio | 6 Kommentare

Gesenkter Blick

Wenn ich nach der Arbeit die letzten Meter von der Busstation nach Hause gehe, laufe ich an einigen Laubbäumen vorbei.
Je nach härte des Tages ist mein Blick mal geradeaus mal leicht nach unten geneigt. Bei zweiterem sind mir die vielen verschiedenen Farben und Zustände der Blätter aufgefallen. Was für eine Überraschung im Herbst :-D
Eines Abends hatte ich dann die Idee, diese Schönheiten auf spezielle Art und Weise in Szene zu setzen. Nicht mit bodennahen Makros, nicht mit Weitwinkel auf Knöchelhöhe.

Könnte ich diese Blätter nicht in meinem DIY-Heimstudio ins Szene setzen. Vor schwarzem Hintergrund fotografieren und mit dem Blitz als einziger Lichtquelle etwas spielen?

 

Vom Hirn ins Studio

Gedacht getan. Verschiedene Blätter eingesammelt. Eine Nacht im Hausinneren getrocknet. Auf einer Kartonschachtel mit Wäscheklammer fixiert und positioniert.
Die Sache mit dem Licht war einmal mehr nicht so einfach wie gedacht. Meine Lernkurve scheint in diesem Bereich eher flach zu verlaufen.
Es fiel mir schwer, dass das Blatt im Licht bzw. Gegenlicht meines SB900 so aussah wie ich es mir wünschte und ohne dass der Hintergrund zu stark mitbelichtet wurde. Ich könnte der Ausrüstung die Schuld geben. Vermutlich würde es mit dem Zubehör xy (Softbox oder Wabe?) einfacher gehen. Wenn ich es jedoch schon ohne dieses Zubehör eher mit Glück als mit Planung hinkriege, ist die Gefahr gross¨, dass diese Zubehörwünsche eher Ausflüchte sind die das Setting komplizierter machen würden anstatt mir zum fotografischen Glück zu verhelfen.

 

Und Du?

Kennst du das? Wir hast du deinen Blitz in der Heimstudiofotografie “in den Griff” gekriegt?
Hättest du für diese Fotos eine Softbox oder Wabe verwendet und was hätte diese bewirkt?

 

Bühne frei für die zerknitterten Schönheiten


 

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Die jungen Wilden – Teil2

Gepostet am 16. Oktober 2011 in Allgemein, Fotografie, Sport | 1 Kommentar

Schnelle Maschinen, Dreck auf der Piste, Übermotivierte Hochmotovierte Kids auf ihren Motorrädern.

Beim fotografieren des Massenstarts und des Gedränges in der ersten Kurve, war ich froh hinter der Kamera zu stehen und nicht auf einem dieser Motorräder sitzen zu müssen.
Die Motivation dieser Kids und jungen Erwachsenen war ansteckend, denn sie hatten definitiv keine Angst sondern ein funkeln von Angriff und Actionfreude in den Augen hinter ihren Schutzbrillen.

Nach Teil1 wo es um das Geschehen neben der Piste ging, hier jetzt Teil2 über den Action auf der Piste.

Kurvenpositionierung

Ich bin ein Motocrosslaie und versuchte, nicht durch unkluges Positionieren, mich aktiv einer unnötige Gefahr auszuliefern.
So stellte ich mich beim ersten Start seitlich von der Startgeraden hin und das Getümmel und Gedränge bei der Fahrt zur ersten Kurve einzufangen. Ziel erreicht aber so richtig spannend sehen die Ergebnisse noch nicht aus.
Deutlich Actionreicher wird es dann jedoch in der ersten Kurve. Grundsätzlich sind Kurven ein guter Platz. Hier gibt es Action, es fliegt Dreck durch die Luft und das Tempo ist nicht allzuhoch, was auch mal scharfe Bilder ermöglicht.
Fokusiert habe ich in denKurven jeweils bevor die Fahrer kamen. So konnte ich auf den Moment warten, bis sich eine geeignete Szenerie bot und die Gruppe in “meinen” Schärfebereich hineinfuhr. Dann galt es einfach den Auslöser drücken.

Auf die Sprünge

Bei den Sprüngen ist dies nicht so einfach. Für das erste Foto mit dem Sprung von hinten konnte ich bezüglich Scharfstellung gleich vorgehen wie bei den Kurvenfotos.
Ich wollte jedoch auch Fahrer in der Luft festhalten und da wurde es dann sehr schwierig. Denn bis meine Kamere korrekt fokusiert hatte war der Fahrer längst aus dem Bildbereich verschwunden und gelandet. Also manuell fokusieren und hoffen dass ich treffe. Naja es ist noch kein Meister (hinter der Kamera) vom Himmel gefallen.

Mitzieher – Übung macht vielleicht den Meister

Zum Abschluss versuchte ich mich auch noch mit Mitziehern. Das ist in der Theroie viel einfacher als in der Praxis an der Rennpiste.
Oft war ich zu schnell beim “Mitziehen” teilweise auch zu langsam und eigentlich nie perfekt. Also habe ich einen Punkt, um nächstes Jahr an der Rennpiste weiter zu üben :-)
Das nächste Mal werde ich für die Mitzieher sicher nicht mehr so Dicht am Pistenrand (2m Abstand von den Fahrern) stehen und so hoffentlich etwas besser treffen.

 

Und Du?

Hast Du dich auch schon an Mitziehern versucht? Was sind deine Erfahrungen, Ergebnisse und Tipps was klappt und was nicht?

Hast Du auch schon Motocross fotografiert?
Falls du noch mehr Swiss-Made-Motocross-Bilder suchst. Empfehle ich Dir den Blog Fotowahn.ch von Rene. Er hat sehr Actionreiche Bilder (von Erwachsenenrennen) auf seinem Blog veröffentlicht.

 

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Die jungen Wilden – Teil1

Gepostet am 13. Oktober 2011 in Fotografie, Lernen, Sport | 1 Kommentar

Ganz in der Nähe von meinem Wohnort gibt es ein jährliches Spektakel, das ich gerne besuche. Jetzt endlich auch mal mit Kamera.

Der Teil1 dieser Serie steht unter dem Stichwort Neben der Piste

Jugendmotocross

Auf einem übersichtlichen Rundkurs fahren Jugendliche in den Kategorien 3-Käsehoch bis junge Erwachsene.
Das Ganze ist kein Grossevent. Das heisst kein Eintrittsgeld und man kann sehr nahe an die Piste ran. Ideale Voraussetzungen zum Fotografieren.

Fasziniert bin ich, wie die Jungen und ihr Begleittross engagiert bei der Sache sind. Da mutiert der Vater zum Chefmechaniker und Rennfotograf. Die Mutter wird zur Notfallärztin, die Schwester zur Mentaltrainerin und der Bruder zeigt den Rang während des Rennens an. Die Kleinsten sind noch so klein, dass sie sich beim Start teilweise auf Klötzen abstützen müssen, um nicht vom Motorrad zu fallen (siehe letztes Bild). Sobald dann der Startschuss fällt, rasen sie jedoch wie die Grossen über die Piste.

 

Fotografisches

Ihr seht, die Athmosphäre gefällt mir auch losgelöst von der Kamera. Der Anlass bietet für den Fotografen jedoch vielerelei tolle Situationen. Startvorbereitung, spannende Sekunden vor dem Rennstart, Gedränge in der ersten Runde und vieles mehr.

Technisch ist der Staub nicht zu unterschätzen. Das Wetter war an diesem Wochenende trocken und es gilt insbesondere bei Objektivwechsel darauf zu achten dass nicht gerade eine grössere Gruppe an einem vorbeibraust.
Ansonsten waren die Bilder für den Teil1 technisch nicht anspruchsvoll. Etwas schwieriger war es für Teil2 – Das Rennen, aber dazu später mehr.

Bei der Nachbearbeitung habe ich als Grundlage ein Preset (Schmodder) aus dem Buch von Paddy “Mein Lightroom Alltag” verwendet und dann die Feinjustierung in die Hand genommen.

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Tarzan und Jane …

Gepostet am 10. September 2011 in Fotografie, Natur | Keine Kommentare

… habe ich nicht gesehen aber ihr Transportmittel

 

Der Blickwinkel in der Makrofotografie …

ist bei der Suche nach Motiven oft auf den Boden gerichtet. So war es auch auf diesem Waldspaziergang. Mit Blick nach unten schlenderte ich auf Waldwegen und Kwerfeldein. Meine Augen fanden jedoch fast nichts wo sie verweilen wollten.
Schon fast etwas frustriert machte ich mich auf den Rückweg aus dem Wald heraus.

 

Hans Guck in die Luft …

trifft die Bezeichnung meines Blickwinkels für die letzten Meter bevor aus dem Wald- ein Wiesenweg wird. Meine Augen blieben bei einer Liane ruhen, die senkrecht von einem Baum hing. “Ein tolles Objekt für etwas Bildkompositions- und Perspektivübungen.” Dachte ich mir und begann die Liane mit meinem Makroobjektiv zu fotografieren. Zum Schluss dann noch ein Bild aus etwas Distanz das zeigt wie “normal und langweilig” die Liane eigentlich war. Wenn ich so an die Waldrunde zurückdenke bin ich vermutlich an vielen Bodenobjekten die spannende Fotos gegeben hätten vorbeigelaufen…

Hier das Ergebnis meiner Experimentierfreude.

 

Und du?

Wie hast du deinen Blick trainiert um aus der normalen Laufhöhe einen Blick für Bodenmakros zu bekommen? Oder gehst du auf allen vieren durch den Wald auf der Suche nach einem tollen Objekt?

 

 

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Was Fotografie mit Briefmarkensammeln gemeinsam hat

Gepostet am 6. September 2011 in Allgemein, Blogging, Fotografie, Philosophisches | 2 Kommentare

Kurz-Geschichte aus meiner Kindheit

Es ist ein regnerischer Sonntag. Ich bin als etwa 12jährigen Junge bei  meinem Götti (schweizer Bezeichnung für Patenonkel) in den Ferien. Wir sitzen im Esszimmer, er holt eine Schachtel sowie Alben aus dem Schrank und legt diese auf den Esszimmertisch. In der Schachtel hat es unsortierte Briefmarken und in den Alben sind ebenfalls Briefmarken, jedoch säuberlich abgelegt, wie es sich für einen Philatelisten gehört.
Mit grossen Augen blättere ich in den Alben und mein Götti erzählt mir, aus welchen Ländern die Briefmarken stammen, was sie besonders macht und worauf geachtet werden muss, damit eine Briefmarke “Sammlungswürdig” ist.
“Und warum hast du so viele Briefmarken unsortiert in dieser Schuhschachtel” wollte ich von ihm Wissen. “Ganz einfach” – erzählt er mir mit einem glänzen in den Augen – “während der letzten Wochen habe ich immer mal wieder Briefmarken in diese Schachtel gelegt. Diese Briefmarken stammen von Sammlerfreunden, Sammlerbörsen oder Briefen die ich zugeschickt erhalten habe. Immer dann wenn es regnet und ich Zeit und Lust habe, wie am heutigen Regentag, sortiere ich die Briefmarken aus. Ich achte auf Fehlerfreiheit, löse sie vom Couvert ab, trockne sie und lege sie im Album ab und schau mir die Alben an”.

Briefmarkensammeln wurde nie zu meinem Hobby, aber die Geschichte blieb mir in guter Erinnerung.

 

Und was hat das mit Fotografie zu tun?

Die letzten Woche habe ich für meine Verhältnise viele Bilder gemacht. Ich war an einem Schwingfest, fotografierte Morgennebel, besuchte ein Jugendmotocrossrennen und einmal ging ich frühmorgens raus um Morgennebel abzulichten. Auch Familienfotos von diversen Anlässen in den letzten Wochen waren auf der Speicherkarte.
Heute Abend importierte ich diese Bilder in Lightroom. Das ist jetzt sozusagen meine Schuhschatel. An einem der nächsten freien “Regentage” werde ich die Fotos in Ruhe durchsehen, aussortieren, etwas nachbearbeiten und vermutlich darüber bloggen. Auf diesen Prozess freue ich mich jetzt schon und ich kann heute meinem Patenonkel nachfühlen, welche Freude er hatte, wenn er vor dem “Regentag” an die Schachtel mit ihren noch nicht gehobenen Schätzen dachte.

 

Und du?

Kennst du dieses Gefühl der Vorfreude?
Lässt du die Bilder manchmal auch während mehrerer Wochen auf dem Chip/Computer bevor du sie aussortierst und bearbeitest?

 

Und was soll das Artikelbild?

Weiss auch nicht genau :-) .
Es symbolisiert vielleicht die Vogelperspektive, die ich jetzt noch auf die Bilder habe, bevor ich nahe hinschaue und die Details erkenne.

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Waldmakro #3: Flugzeuge im Wald

Gepostet am 31. August 2011 in Fotografie, Makro, Natur | 4 Kommentare

Der Titel ist etwa so mittelmässig wie die Fotos. Aber im Leben hat auch Mittelmass Platz denn es gehört zum Leben.

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