Fuerteventura – Teil2 – Imposante Wolken
Der Frühling lässt sich dieses Jahr Geduld mit seiner Niederlassung als Dauergast. Bernd hat deshalb schon mal begonnen, den Sommer zu suchen.
Seine Suche hat mich an die Ferien auf Fuerteventura erinnert und dass davon noch ein paar unbearbeitete Fotos auf der Harddisk schlummern.
Ich bin Hauttyp I-II. Das heisst, strahlend blauer Himmel und Sonne pur treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn. Denn bevor meine Frau überhaupt die Wärme der Sonne spührt bilden sich bei mir schon Brandblasen auf der Haut
So ergab es sich, dass ich während unserer gemeinsamen Ferien über weite Teile perfektes Wetter hatte und sie nur zwischendurch…
Das Wetter war aber nicht nur für meine Haut perfekt, ich mag die Wolkenhimmel auch bei der Fotografie. Zwei Wolkenhimmel habe ich heute als Herzwärmer rausgesucht.
Warst du auch schon in Fuerteventura? Vielleicht hast du Bilder die du hier verlinken magst.
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Fuerteventura – Teil1 – Sunrise
Dem aktuellen Nebel und den kurzen Tagen entfloh ich heute mit der Bildbearbeitung die von Innen wärmt.
Der Sonnenaufgang in Fuerteventura ist erst etwa um 8.00 Uhr.
Das heisst ich musste nicht in aller Frühe aufstehen sondern ich verliess einfach das Bett etwas früher als sonst um die Stimmung auf Chip zu bannen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Morgenbuffet (mit vollem Bauch fotografiert es sich entspannter) ging ich runter an den Strand.
Die Standorte für die Bilder hatte ich in etwa im Kopf. Ich wollte die für Fuerteventura typischen Felsen am Strand ins Bild integrieren.
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Frostnebel ¦ Faszination der Normalität
Ein Blick aus dem Fenster – WOW, was für ein Nebel der sich mit der Schneelandschaft verbindet.
Trägheit überwinden, warm anziehen, Ausrüstung umgurten und raus aus dem Haus.
Ich mag diese Lichtstimmungen. Der dichte Nebel vereinfacht die Bildkomposition, denn der Hintergrund verschwindet im Nebelschleier.
Zuletzt hat sich dann auch die Sonne Begonnen durch die Nebeldecke zu kämpfen. Sichbar im zweiten Hochkantbild.
- Frostnebel
- Frostnebel
- Frostnebel
- Frostnebel
Etwas gar Normal?
Beim Fotografieren war ich noch überzeugt dass die Bilder genial werden. Nachdem ich sie dann importierte war ich zuerst enttäuscht > zu Normal. Also liess sie einige Wochen reifen, um zu entscheiden ob ich sie löschen oder doch bearbeiten soll.
Beim zweiten Betrachten entschied ich mich für eine leichte Bearbeitung und das publizieren auf dem Blog. Denn gerade das Unspektakuläre und Unperfekte an den Bildern gefällt mir.
Als nächstes Entwickle ich dann Bilder von unserem Urlaub auf Fuerteventura. Was für ein Kontakstprogramm!
Aber nach der langen Blogpause darf es auch etwas Abwechslung geben…
Faszination Windkraft
Ich bin fasziniert von Windkraftanlagen.
Ihre Grösse, ihre Ästhetik und die Ruhe die das stetige Drehen auf mich ausstrahlt fesseln meine Augen jedes Mal bei ihrem Anblick.
Als ich mit der Bearbeitung von diesem Bildern begann, postete Jana ebenfalls Bildern von Windrädern. Ihr erstes Bild gefällt mir besonders gut und der Text entspricht nicht zufälligerweise diesem technikarmen Beitrag von mir.
Für Bildfreaks zuerst die Bilder dann die Geschichte
Die Geschichte zum Bild
In der Schweiz, zumindest hier wo ich wohne, gibt es leider viel zu wenige Windräder. Genau genommen gar keines.
Vorletztes Wochenende besuchten wir als Familie Freunde, die in Geislingen (Deutschland) wohnen.
Kamera war eingepackt aber mit unseren 4 kleinen Kindern steht dann Landschaftsfotografie nicht an erster Stelle.
Am Samstag Nachmittag fuhren wir dann an einem dieser Windriesen vorbei und machten einen kleinen Halt.
Gigantisch. Wie gross die sind. Erst als ich direkt daneben stand erfasste ich deren tatsächliche Grösse.
Aus der Nähe hört man auch die (Wind)Kraft die auf die Flügel und den schlanken Bau wirkt.
Dann hiess es Kamera raus, Perspektive wählen, timing (Flügelposition) beachten und die Szene auf der Speicherkarte festhalten.
Der Gastgeber erzählte mir während dem Fotografieren, dass er einen der Betreiber kenne und wir bei einem nächsten Besuch da hochgehen könnten.
Von daher wir das nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein.
Wo sind sie denn?
Ich fahre nicht regelmäsig nach Geislingen, dehslab meine Frage in den Blograum. Wo gibt es in der Schweiz und im grenznahen Deutschland Windkraftanlagen? Ich bin für Tipps empfänglich.
MehrSturmwarnung
Ich mag den Bodensee und seine Lichtstimmungen. Bernd hat dort schon faszinierende Stimmungen eingefangen.
Stefan Somogyi ist für mich die Königsklasse der Bodenseefotografie.
Letztes Wochenende war ich selbst am Bodensee. In erster Linie zum zelten mit einer meiner Töchter und einem Kumpel mit seinen Kids.
Die Aussicht von unserem Zeltplatz hat mich so fasziniert dass ich neben Sonenbrandpävention, Schattensuchen und Mückenjagdt die Kamera zückte und die Stimmung am See einfing.
Am Freitag Abend war es ein herrlich romantisches Bild, welches sich mir zeigte. “Der Himmel brennt” von Wolfgang Petry wurde in Bild festgehalten.
Am zweiten Abend war Sturm angesagt. Im Vorfeld freuten wir uns auf etwas Action mit Regen und leichtem Schütteln an unserem Zelt. Bevor wir uns ans Trockene zurückzogen fing ich “die Ruhe vor dem Sturm” ein. Mir gefiel es wie der Klettereisberg sich in den letzten Lichtstrahlen aufhielt und im Hintergrund bereits die Niederschläge sichtbar sind.
Was wenige Minuten später über uns hereinbar hat wenig mit Fotografie und noch weniger mit Pfadfinderromantik zu tun. Die reinen Fotofreaks können also getrost wegklicken.
Für alle LeserInnen, welche Geschichten aus dem Leben mögen hier die Kurzzusammenfassung. Es braute sich ein heftiger Sturm zusammen. Badegäste wurden per Megaphon aus dem Wasser gerufen, während am gegenüberliegenden Ufer erste Blitze zuckten. Wir verkrochen uns mit dem Kids im Zelt aber schon kurze Zeit später war für diese nicht mehr an Schlafen zu denken. Ein Sturm fegte mit über 120km/h über Steckborn. Dieser rüttelte extrem stark an unserem Zelt. Erste Heringe (heissen in Deutschland die “Zeltanker” auch so?) wurden durch die Kraft des Windes aus dem Boden gerissen. Das Aussenzelt schlug kräftig gegen das Innenzelt und die Regentropfen wurden von den Sturmböhen durch das Innenzelt in den Innenraum gedrückt und die Luft wurde feucht. Die Zeltstangen drohten zu knicken und so mussten wir nach einigem Wiederstand, die Übermacht der Naturgewalt akzeptieren. Wir flüchteten mit unseren Kids aus dem Zelt zu einem nahegelegenen Unterstand.
Dort angekommen legte sich der Sturm so schnell wie er gekommen war. Für unseren Zeltinhalt war es jedoch zu spät. Sämtliche Kleider, Schlafmatten und Schlafsäcke waren durch und durch nass. Einzig die Kuscheltiere, welche unsere Kinder zum Unterstand gerettet hatten und einige wenige Wertgegenstände blieben trocken.
Zelttechnisch obdachlos gingen wir zum Kollegen nach Hause, machten heissen Kakao, guckten Kinderzeugs am TV und erzählten uns von den abenteuerlichen Erlebnissen im Sturmzelt.
Am nächsten Tag wurde aus der Panik und Angst der Kinder langsam aber sicher Abenteuerstolz. Jeder Person der sie begegneten erzählten sie stolz die Geschichte mit dem Zelt, dem Sturm und den nassen Kleidern.
Die zwei Tage Sonnenschein die wir zuerst hatten waren schön, friedlich und nett. So wie es viele nette Sonnentage in einem Sommer gibt. Ich bin überzeugt. Die Geschichte mit dem Zelt werden sie vermutlich noch ihren eignen Kindern erzählen.
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Timing: Raps in Gelb
Schon sehr viele Rapsfelder in ihrer gelben Blütenpracht habe ich gesehen und gedacht: “DAS muss ich mit meiner Kamera einfangen”.
Da ich meine Kamera nicht immer dabei habe geschieht somit das bannen eines Feldes nicht mal einfach so nebenbei.
Letztes Jahr hatte ich mir schon vorgenommen, ein Rapsfeld zu fotografieren. Bei der Idee blieb es dann so lange bis das Rapsfeld nicht mehr gelb war.
Dieses Jahr hat es besser geklappt mit dem Timing. Das Rapsfeld war gelb als ich es mit der Kamera besuchte.
Gar nicht so einfach, dieses beeindruckende gelbe Blütenmeer gut ins Bild zu rücken. So gab es dann auch keine imposante Weitwinkelaufnahmen und ich konzentrierte mich auf den Nahkampf mit dem Feld.
Das Ergebnis haut mich nicht um, aber das gehört für mich zum Lernen der Fotografie.
Nächstes Jahr suche ich mir ein anderes Feld, vielleicht eines dass sich eher in einer leicht hügeligen Landschaft befindet und in der Totalen aufgenommen werden kann.
Filigrane Schönheit
Ihre Feinheit, Verletzlichkeit, Perfektion und Schlichtheit fasziniert mich.
Mit Makro-Objektiv, etwas Puste und Blitzlicht (Backlight-Bild) hielt ich die sehr vergängliche Pusteblume fest.
- Löwenzahn im Gegenlicht
- Letzter Halt
- Filigrane Schönheit
- Draufsicht
Bokeh-Wiese
Es ist 9.26 Uhr am Morgen. Die Wiese neben dem Spielplatz ist mit vielen kleinen Tautropfen bedeckt.
Ich begebe mich mit meinem Tamron 90mm in Bodennähe, richte die Kamera in Sonnenrichtung und drücke ab. Das Bokehmeer ist auf dem Chip eingefangen, bevor es von den Lichtstrahlen weggewärmt wird.
MehrFahndungsfotos: Schneeglöckchen #5543321
Mann sieht sie öfters in amerikanischen Spielfilmen.
Fahndungsfotos von Verbrechern, eins von der Seite, eins frontal usw.
Ihre fotografische Qualität ist oft mittelmässig. So ist es auch mit meinen Schneeglöckchen. Sie sind mittelmässig. Nicht die Schneeglöckchen, sondern die Bilder von mir davon.
Schneeglöckchen gehören lincolnmississippi.com in die Freiheit. Was haben sie schon verbrochen? Den Winter in die Flucht geschlagen, aber das kann ich ihnen verzeihen.
Mein Ziel ist es in diesem Jahr bessere Bilder von Blumen im Studio zu machen, als diese hier.
Da gefallen mir die älteren Bilder von Blumen im Studio besser.
Richtig gelungene Aufnahmen von Schneeklöckchen in Freiheit gibt es übrigens drüben bei Janasworld.de.
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2000 Meter über Meer
Auf dieser Höhe befindet sich der Sonntagsberg oberhalb von Trimmis.
In einer Alphütte verbrachte ich ein tolles Weekend mit Freunden.
Um zur Alphütte (1600 m.ü.M.) auf der Alp Spundätscha zu kommen, brauchte es 1.5 Stunden Schneeschuhwanderung.
Die Alphütte hatte dank eines kleinen Solarpanels etwas Licht am Abend. Gekocht wurde mit Gas, geheizt mit Feuer und das Kochwasser wurde beim Dorfbrunnen geholt.
Diese Alphütte war unser Ausgangspunkt für die Schneeschuhwanderung auf den 2000 Meter über mehr gelegenen Gipfel des Sonntagsberges.
Auf dem lgenossen wir die Aussicht und die Sonne nach der erfolgreichen Besteigung. Ich nutzte die Zeit um ein paar Fotos zu machen.
Die Fotos haben für mich einen sehr schönen Erinnerungswert. Sie wiederspiegeln die friedliche und entspannte Stimmung nach der anstrengenden Tour.
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Singeltree im Winter
Bevor der letzte Schnee wegschmilzt, setze ich einen Winterbaum ins Netz.
An diesem Baum bin ich schon sehr oft vorbeigefahren. Von Wind und Wetter gezeichnet wartete er darauf, mit der Kamera verewigt und gewürdigt zu werden.
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Wintergarten
Zum Jahresanfang Bilder mit wenig Worten, wenig Farbe und viel Frost.
Ich wünsche Euch ein Jahr mit vielen Gesprächen, viel Farbigkeit und Herzenswärme




































Mein Name ist Dario Schlegel und in diesem Blog schreibe ich über meine Freuden, Leiden und Erfahrungen als Freizeitfotograf.
Es freut mich, wenn du Artikel kommentierst oder meinen 





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