Die Blende in der Makrofotografie
Vorwort:
Manche Dinge kapiere ich erst wenn ich sie selbst erlebe.
Ja nach eigenem Wissens- und Erfahrungsstand, kannst du bei dem folgenden Artikel also über meine Unwissenheit schmunzeln. Ich mag es Dir gönnen ![]()
Vielleicht kannst du aber (so wie ich) etwas lernen. Dazu dann weiter unten mehr.
Allgemeinwissen in der Fotografie
“In der Makrofotografie liegt der Schärfebereich innerhalb weniger Millimeter”
Das habe ich schon öfters gelesen und sehr oft selbst durch den Sucher oder auf dem Liveview Monitor meiner Nikon D90 gesehen.
Ja hat denn die Blende in der Makrofotografie wenig/keinen Einfluss auf den Schärfebereich?
Das habe ich mich öfters gefragt und ging der Sache jetzt auf den Grund. Denn aus Erfahrung wird man Klug.
Versuchsaufbau
Ich setzte meine drei Models auf den Doppelmeter und montierte die Kamera mit 90mm Makroobjektiv auf dem Stativ. Ich fokussierte manuell auf die Zahl 11 des Doppelmeters. Für Licht sorgte ein SB900, der bei grossen Blendenzahlen (also wenig Lichtdurchlass) überfordert war, deshalb habe ich die Bilder in Lightroom teilweise aufgehellt. Jetzt wurde fotografiert. Von Blende 3.5 bis 22.
Das Ergebnis
Hier eine Auswahl der Fotoreihe.
- Versuchsaufbau
- Blende 3.5
- Blende 7.1
- Blende 11
- Blende 22
- Blende 36
Der WOW-Effekt – jetzt wird’s peinlich
WOW: Der Schärfebereich ist ja bei den grossen Blendenzahlen viel grösser als ich erwartet hätte. Sowohl im Sucher als auch im Liveviewmodus sah dies nie so aus aber warum?!
Na klar, im Sucher sieht man das Bild ja auch nicht mit der effektiven Blende, sondern mit der kleinstmöglichen Blende des aufgeschraubten Objektives.
Selbiges gilt auch für den Liveviewmodus. Wenn ich es “richtig” sehen will, muss ich durch den Sucher blicken und die Abblendtaste (Bei der NikonD90 neben dem Objektiv) drücken.
Das hatte ich schon öfters gelesen aber richtig gepackt habe ich dieses Wissen erst durch diese Übung.
Vielleicht fragt sich jetzt die eine oder der andere, warum das die Kamera nicht automatisch richtig anzeigt. Teste es einfach mal bei Blende 22 in einem mittelmässig beleuchteten Raum ohne Tageslicht. Es wird ziemlich düster, denn dann kommt nicht mehr viel Licht durch das Objektiv.
Peinlich?
Es geht, ich kann gut über mich selbst lachen und wer weiss, vielleicht kann eine/einer meiner LeserInnen durch meine “Blamage” etwas lernen. Ich bin jedenfalls froh, diesen Versuch gemacht zu haben und ich habe mehr gelernt, als ich anfangs erwartet hätte
Übrigens:
Was ich in der 100%-Ansicht ebenfalls deutlich sehe ist ein Verlust an Schärfe (im ganzen Bild) bei den hohen Blendenzahlen. Ebenfalls etwas das ich wusste dass es so ist, aber jetzt mit meiner Kamera und meinen Bildern selbst erlebte.
Und ihr so?
War dieses Wissen bei Euch schon in Fleisch und Blut?
Habt ihr ähnliches auch schon erlebt - das Wissen erst durch “erleben” verinnerlicht wurde? Schreibt es doch in einem Kommentar oder falls ihr darüber gebloggt habt, verlinkt den Blog.
Eine schöne Nebensache …
Vom Klettern habe ich keine Ahnung und der Begriff bouldern war mir bis vor kurzem auch fremd.
Zuerst die Bilder
Für jene die sich mehr für Bilder als für Texte interessieren hier das fotografische Teilergebnis von einem Abend bei einem Freund.
Die Geschichte dazu kommt nach den Bildern.
Dann die Geschichte
Ein Freund von mir kann mit diesen Begriffen deutlich mehr anfangen. Mit Leidenschaft hat er in der Scheune neben seinem Wohnhaus, gemeinsam mit Freunden, eine Indoorkletterwand für ihren Verein CrossClimber.ch aufgebaut.
Im letzten Sommer, bei einem feinen Stück Fleisch vom Grill, erzählte er mir, dass er gerne einige Fotos von der Indoorkletterwand hätte.
Meine spontane Antwort war: “Kein Problem, mach ich gerne für Dich”
Mein Gedanke dahinter war: “Kann ja nicht so schwer sein, eine Kletterwand rennt nicht weg, …”
Einige Tage nach dem Sommer war es dann soweit und wir haben uns im Januar verabredet.
Bei gefühlten minus 37°, schwachem Licht und wenig Ideen in meinem Kopf, merkte ich schnell, dass es doch nicht so einfach ist.
Ich erstellte einige weitwinklige Standardfotos, welche er für die Bezeichnung von Kletterrouten verwenden kann. Alles was danach aus meiner Kreativitätskiste kam, war aus meiner Bewertung eher Einfallslos.
Klar gehören zu einer Kletterwand eigentlich auch kletternde Personen, aber Kletterfotos hatten sie schon genug, er wollte jetzt Fotos von ihrer Wand.
Etwas versöhnt mit meiner Kreativität wurde ich bei einigen Detailaufnahmen von Kletterausrüstung und den Klettergriffen.
Die schöne Nebensache …
… ist der Titel von diesem Beitrag. Fotografieren war definitiv eine Nebensache an diesem Abend.
Denn ich ging, trotz der oben erwähnten Hürden, glücklich nach Hause. Nicht weil ich am Schluss geniale Bilder in der Kamera gehabt hätte, sondern weil ich einen netten Abend mit einem Freund hatte.
Dieses Erlebnis passt für mich zu meiner Beziehung zu meinem Fotografiehobby. Ich habe in den letzten 8 Wochen seit meinem letzten Blogpost diverse kleine Fotospaziergänge unternommen. Rausgekommen ist dabei nichts zeigenswertes, aber ich habe keine von diesen Minitouren bereut, denn es hat mir unabhängig vom Ergebnis spass gemacht. DAS ist für mich genau der Luxus von einem Hobby. Das Ergebnis darf Nebensache sein. Im Gegensatz zum Berufsleben.
Deine Geschichte
Hast du auch eine Geschichte wo die Bilder zum Schluss die Nebensache waren oder wurden?
Schreib es doch in den Kommentaren und/oder verlinke die Bilder.
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Zerknitterte Schönheiten im Fotostudio
Gesenkter Blick
Wenn ich nach der Arbeit die letzten Meter von der Busstation nach Hause gehe, laufe ich an einigen Laubbäumen vorbei.
Je nach härte des Tages ist mein Blick mal geradeaus mal leicht nach unten geneigt. Bei zweiterem sind mir die vielen verschiedenen Farben und Zustände der Blätter aufgefallen. Was für eine Überraschung im Herbst ![]()
Eines Abends hatte ich dann die Idee, diese Schönheiten auf spezielle Art und Weise in Szene zu setzen. Nicht mit bodennahen Makros, nicht mit Weitwinkel auf Knöchelhöhe.
Könnte ich diese Blätter nicht in meinem DIY-Heimstudio ins Szene setzen. Vor schwarzem Hintergrund fotografieren und mit dem Blitz als einziger Lichtquelle etwas spielen?
Vom Hirn ins Studio
Gedacht getan. Verschiedene Blätter eingesammelt. Eine Nacht im Hausinneren getrocknet. Auf einer Kartonschachtel mit Wäscheklammer fixiert und positioniert.
Die Sache mit dem Licht war einmal mehr nicht so einfach wie gedacht. Meine Lernkurve scheint in diesem Bereich eher flach zu verlaufen.
Es fiel mir schwer, dass das Blatt im Licht bzw. Gegenlicht meines SB900 so aussah wie ich es mir wünschte und ohne dass der Hintergrund zu stark mitbelichtet wurde. Ich könnte der Ausrüstung die Schuld geben. Vermutlich würde es mit dem Zubehör xy (Softbox oder Wabe?) einfacher gehen. Wenn ich es jedoch schon ohne dieses Zubehör eher mit Glück als mit Planung hinkriege, ist die Gefahr gross¨, dass diese Zubehörwünsche eher Ausflüchte sind die das Setting komplizierter machen würden anstatt mir zum fotografischen Glück zu verhelfen.
Und Du?
Kennst du das? Wir hast du deinen Blitz in der Heimstudiofotografie “in den Griff” gekriegt?
Hättest du für diese Fotos eine Softbox oder Wabe verwendet und was hätte diese bewirkt?
Bühne frei für die zerknitterten Schönheiten
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Die jungen Wilden – Teil1
Ganz in der Nähe von meinem Wohnort gibt es ein jährliches Spektakel, das ich gerne besuche. Jetzt endlich auch mal mit Kamera.
Der Teil1 dieser Serie steht unter dem Stichwort Neben der Piste
Jugendmotocross
Auf einem übersichtlichen Rundkurs fahren Jugendliche in den Kategorien 3-Käsehoch bis junge Erwachsene.
Das Ganze ist kein Grossevent. Das heisst kein Eintrittsgeld und man kann sehr nahe an die Piste ran. Ideale Voraussetzungen zum Fotografieren.
Fasziniert bin ich, wie die Jungen und ihr Begleittross engagiert bei der Sache sind. Da mutiert der Vater zum Chefmechaniker und Rennfotograf. Die Mutter wird zur Notfallärztin, die Schwester zur Mentaltrainerin und der Bruder zeigt den Rang während des Rennens an. Die Kleinsten sind noch so klein, dass sie sich beim Start teilweise auf Klötzen abstützen müssen, um nicht vom Motorrad zu fallen (siehe letztes Bild). Sobald dann der Startschuss fällt, rasen sie jedoch wie die Grossen über die Piste.
Fotografisches
Ihr seht, die Athmosphäre gefällt mir auch losgelöst von der Kamera. Der Anlass bietet für den Fotografen jedoch vielerelei tolle Situationen. Startvorbereitung, spannende Sekunden vor dem Rennstart, Gedränge in der ersten Runde und vieles mehr.
Technisch ist der Staub nicht zu unterschätzen. Das Wetter war an diesem Wochenende trocken und es gilt insbesondere bei Objektivwechsel darauf zu achten dass nicht gerade eine grössere Gruppe an einem vorbeibraust.
Ansonsten waren die Bilder für den Teil1 technisch nicht anspruchsvoll. Etwas schwieriger war es für Teil2 – Das Rennen, aber dazu später mehr.
Bei der Nachbearbeitung habe ich als Grundlage ein Preset (Schmodder) aus dem Buch von Paddy “Mein Lightroom Alltag” verwendet und dann die Feinjustierung in die Hand genommen.
MehrGrauverlaufsfilter in der Landschaftsfotografie
Wozu Grauverlaufsfilter?
Bis vor kurzem hatte ich nie davon gehört. Ich kannte nur Graufilter für längere Belichtungszeiten.
Aber was bitte sind Grauverlaufsfilter und wofür brauche ich die, wenn ich doch Photoshop/Lightroom habe?
Seit dem Landschaftsfotografieworkshop weiss ich jetzt sehr genau, wozu die da sind und dass man die nicht mit Photoshop ersetzen kann.
Theorie zu den Grauverlausfiltern (kurz GND)
Grauverlaufsfilter sind Plastikscheiben mit einer von dunkel bis transparent verlaufenden Lackierung.
Diese werden vor die Kamera gehalten und lassen so unterschiedlich viel Licht an den Fotosensor.
Es gibt die Grauverlaufsfilter in verschiedenen Abdunkelungsstärken (je nachdem wie stark man den Effekt will/braucht).
Ausserdem gibt es sie mit hartem Verlauf für gerade Horizonte (Wiesen, Meer, …) und weichem Verlauf für “wilde” Horizonte (Baumwipfel, Berge, …).
Mehr Theorie gibt es auf Wikipedia zu den Grauverlaufsfiltern in englisch oder deutsch.
Fotografieren mit dem GND
Stativ aufstellen, Bildausschnitt wählen, Filter vor die Kamera halten, abdrücken.
Das mit dem vor die Kamera halten ist nicht ganz so easy. Es gibt zwar Haltesysteme aber von denen hat uns der erfahrene Kursleiter Stefan mit guten Argumenten abgeraten. Denn wenn der Filter in diesem Haltesystem montiert ist, wird es schwierig mit dem Drehen des Polfilters, da sich dann der Grauverlaufsfilter auch wieder dreht. Eine weitere Schwierigkeit ist dann das flexible hoch-/runterschieben des Filters ohne an Schrauben drehen zu müssen.
Also hält man den Filter freihand vor das Objektiv, guckt durch den Sucher oder auf das Lifeviewbild und drückt dann ab. Aber auch dass ist noch nicht alles ![]()
Der Grauverlaufsfilter ermöglicht das Fotografieren von Szenen mit mehr Bildinformationen also ohne.
Wenn ich beispielsweise die Schattenseite eines Berges fotografieren (wie bei den Bildern oben) will, über dem ein blauer Himmel mit Wolken ist, habe ich ohne Grauverlaufsfilter drei Optionen.
- Belichtungsmessung für die Wolken optimieren, dann wird der Schattenhang des Berges unterbelichtet
- Belichtungsmessung für die Schattenseite des Berges optimieren, dann werden jedoch die Lichter der Woken ausbrennen
- Mehfachbelichtung (1x Himmel und 1x Berg richtig belichten) machen und in Photoshop mittels Ebenenmaske wieder ein Bild bauen.
Die letzte Methode hat den Nachteil, dass es Zeitaufwändig ist und beim Fotografieren das Ergebnis noch nicht richtig sichtbar ist.
Mittels Grauverlaufsfilter kann ich so vorgehen, dass ich ohne Filter die Belichtungsmessung der Kamera für einen dunkeln Bildteil durchführe.
Dann speichere ich diese Belichtungsmessung, halte den Grauverlaufsfilter vor die Linse bis es passt und drücke den Auslöser. Dadurch wird das Bild optimal belichtet, ohne zu starke Lichter/Schatten.
Herausforderungen beim Fotografieren mit dem Grauverlaufsfilter
- Es gilt den Filter so zu halten, dass zwar die Filterwirkung auf dem Bild ist aber nicht die Filterhalterung, also die Finger
- Die Belichtungsmessung braucht viel Übung. Im Kurs zeigte sich, dass bei den Canonkameras der Lifeview die Belichtung ziemlich gut wiedergibt, bei Nikon hingegen die Vorschau masslos überbelichtet ausgibt.
- Damit das Ergebnis natürlich aussieht, darf der Filter nicht zu stark abdunkeln. Wenn er jedoch zu schwach abdunkelt werden die Wolken überbelichtet.
- Je nach Motiv und Helligkeitsunterschiede des Bildausschnittes, müssen mehrere Filter übereinandergelegt und vor die Linse gehalten werden. Haltetechnisch kein Problem, aber auch hier braucht es viel Übung und Erfahrung bis es passt.
- Viele Fotos sahen auf dem kleinen Monitor der Cam noch toll aus auf dem grösseren Monitor zu Hause zeigte sich dann, dass ich mit dem Verlauf den Bildhorizont nicht sauber mit dem Filterverlauf überlagerte, Finger im Bild waren, u.v.m
Fazit GND Filter
Ich bin begeistert von dieser Technik. Seit dem Kurs denke ich bei Sonnenuntergangszenen: “Hätte ich jetzt diese Filter, könnte ich sowohl den Himmel als auch die Landschaft perfekt belichten und einen Teil der Stimmung einfangen”. Ich betrachte jetzt auch Landschaftsfotos anders und versuche zu erkennen ob sie mit einem GND erstellt wurden oder nicht.
Früher oder später werde ich mir ein Filterset bestellen und darüber berichten.
Fazit Kurs Landschaftsfotografie
Dies ist der letzte Artikel der kleinen Triologie über den Workshp. Hier ist übrigens Teil 1 mit dem Einstieg und Teil 2 zum Thema Polfilter.
Ich möchte dieses Fazit nutzen, um für den Kursleiter, der als Fotograf Jungunternehmer ist, die Werbetrommel zu rühren.
Stefan Forster betreibt unter dem Namen Photocube.ch ein Kurszentrum für Fotografie und Fotoreisen. Dass er nicht nur ein geduldiger, leidenschaftlicher und humorvoller Workshopleiter ist zeigt er auf seiner Webseite stefanforster.com. Dort zeigt er eine Auswahl seiner Fotos von mehreren Kontinenten und ihr werdet bei vielen Bilden entdecken, dass er für seine Bilder erfolgreich den Grauverlaufsfilter verwendet.
Vermutlich nicht mein letzter Kurs bei Photocube.ch, denn es hat Spass gemacht und ich habe viel gelernt und umgesetzt.
Gastartikel bei der Fotocommunity (Update vom 24.8.2011)
Die Fotocommunity hat mich für einen Gastartikel angefragt. Hat mich sehr gefreut und ich habe mich für diesen Artikel hier entschieden.
Hier im Blog war ich erstaunt dass es zu diesem Artikel keine Kommentare gab. Umso mehr freue ich mich über die Kommentare und unterschiedlichen Meinungen auf der FC.
>>Hier gehts zur Fotocommunity und derArtikelzusammenfassung mit Kommentaren und hier zum kompletten Artikel ohne Kommentarfunktion.
Videoerklärung: Polfilter in der Landschaftsfotografie
Video
Wann genau funktioniert ein Polfilter in der Landschaftsfotografie?
Wo ist seine Wirkung am Grössten und wo hat er keine Wirkung?
Was ist ein Polarisationsknautsch?
Diese Fragen werden im folgenden Video sehr anschaulich und einfach erklärt.
Sozusagen vom Anfänger gemacht – für Anfänger gedacht.
Das Video ist kein Meisterwerk. Ich habe gelernt, dass mein Platz eher hinter der Kamera als vor der Kamera ist
und dass die Sache mit Auflösung, Bildformat, Kompression usw. nicht ganz einfach ist
Polfilter in der Landschaftsfotografie from Bilderwald on Vimeo.
Polarisationsknautsch
Im Video erwähne ich den Polarisationsknautsch. Dieser entsteht wenn die Polarisationswirkung flächenmässig kleiner ist, als das Bild.
Fotografiert habe ich hier mit Brennweite 16mm an meiner Nikon D90. Um diesen unschönen Effekt verhindern zu können gibt es verschiedene Möglichkeiten: Bildausschnitt verkleinern / durch Drehung des Polfiters effekt abschwächen und in der Nachbearbeitung die Abdunkelung gleichmässig nachstellen mittels Photoshop, Lightroom usw.
Reflektionen mittels Polfilter reduzieren oder ausschalten
Falls es dann doch mal passiert dass ein Polknautsch auf dem Bild ist, zeigt der Lightroomblog zwei Wege wie sie wieder wegretouchiert werden können.
Reflektionen mittels Polfilter reduzieren oder ausschalten
Eine weitere Wirkung des Polfilters ist, dass er auch Spiegelungen von Gewässern oder Blättern reduziert. Dort spielt der Winkel von Sonne – Objekt – Kamera jedoch eine untergeordnete Rolle.
Als Beispiel hier zwei Fotos, mit (fast) dem selben Standpunkt. Die beiden Bilder zeigen, wie sich die reflektionen im Wasser und auf den Blättern im Baum auf Wunsch komplett reduzieren lassen.
Feedback
Da es mein erstes solches Video ist, würde ich mich speziell über Rückmeldungen freuen.
- Sind die Eklärungen im Video verständlich?
- Gibt es einen Fachausdruck für diesen Polarisationsknautsch?
- Hast du auch schon über das Thema Polarisationsfilter gebloggt? Dann setz doch den Link in die Kommentare
Reflektionen mittels Polfilter reduzieren oder ausschalten
Eine
MehrWorkshop Landschaftsfotografie besucht und begeistert
Nach einer langen Wartezeit zwischen Workshopanmeldung und Kursstart war es am Mittwoch endlich so weit.
Ich habe letztes Jahr einen Workshop Landschaftsfotografie bei Stefan Forster von Photocube besucht. Aus verschiedensten Gründen gingen mir dann die Kursdaten nie – bis eben letzten Mittwoch.
Workshop und Workshopleiter
Auf dem Programm stand viel viel viel Praxis, gewürzt mit etwas Theorie. Kursleiter Stefan ist ein junger, sympathischer und leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Speziell interessiert hat mich am Workshop die Tatsache, dass Stefan ein überzeugter und pragmatischer Verwender von Grauverlaufsfiltern (kurz GND-Filter) ist. Dessen Einsatz an verschiedenen Locations in der Region stand im Zentrum des Workshops. Das ganze in einer überschaubaren und sehr netten Gruppe von 8 Fotografinnen und Fotografen, sowie dem Workshopleiter Stefan Forster.
Was habe ich gelernt?
Bereits vor dem Workshop war ich im Besitz eines Polfilters. Wusste auch dass dieser einen “blaueren Himmel” macht und das Licht filtert. Das wars dann auch schon.
Dieses Halbwissen hat sich jetzt mit wenig Theorie und viel Praxis angereichert. Kursleiter Stefan hat uns auch eine eindeutige Kaufempfehlung gegeben: “Kauft einen über 100.- Franken, dann macht ihr nicht viel falsch”
Wie erwähnt, war der Schwerpunkt des Workshops die Verwendung des Grauverlaufsfilters. Ich wusste zwar aus der Theorie wozu diese Filter da sind, nach deren Anwendung während des Kurstages bin ich jetzt begeistert von deren relativ einfachen Anwendung und der grosse Wirkung die damit erzielt wird.
Mehr zum Grauverlaufsfilter und dem Polfilter mit vielen Beispielfotos gibt es in meinen nächsen beiden Blogbeiträgen.
Kurzfazit
- Es hat sich gelohnt!!
- Vor Lauter Fotografie habe ich meine Haut zu wenig geschützt und so war sie am Abend deutlich überbelichtet
- Ich habe mindestens zwei neue Sparziele: Weitwinkelobjektiv, Grauverlaufsfilter
- Landschaftsfotografie könnte einer meiner Schwerpunkte werden/bleiben
- Das war bestimmt nicht mein letzter Workshop
- Stefan Forster von Photocube kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen
- Nicht alle (Hobby-)fotografen sind im Netz präsent, keiner der Kursteilnehmer nutzt Flickr o.ä. und keiner bloggt.
Dies hätte ich anders erwartet, zeigt mir aber dass durch die eigene Mediennutzung schnell ein verzerrtes Bild entsteht.
Von anderen lernen
Sandra vom Geblendet-Fotoblog hat seit kurzem ein neues Projekt online - den Critics Corner.
Dort können Fotos eingereicht werden und erhält von anderen ein Feedback dazu. Ich habe Sandra angeschrieben ob ich anstelle eines Feedbacks auch Anregungen zur Bildbearbeitung wünschen könne. Sandra war supernett und flexibel und so sind ab sofort dort zwei Bilder von mir zum Download bereit, zu welchen ich mir Bearbeitungstipps wünsche.
Ich würde mich über einige Anregungen und Beiträge freuen.
Alle Infos gibt es drüben beim Critics-Corner von Sandra.
Bernd von bhoffmeier.de hat sich die Bilder zur Brust zumLightroom genommen. Von seinem Resultat bin ich begeistert.
3x Vorfreude
Diese Woche steht für mich fotografisch unter dem Motto Vorfreude.
Buchgewinn:
Bei Alex von Blende73.de habe ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht und das Buch “Auf der Suche nach dem Motiv” gewonnen. Die Rezensionen bei Amazon lesen sich vielversprechend.
Flughafenfotografie:
Ich hatte relativ spontan die Idee, am Wochenende den Flughafen Zürich mit der Fotokamera zu besuchen. Im Kopf schweben mir einige Bildideen, die ich dort umzusetzen versuche. Vorgängig habe ich mich im Internet schlau gemacht und herausgefunden, dass es eine Bewilligung für die Fotografie braucht. Als Hobbyfotograf wurde mir diese für den öffentlichen Bereich kostenlos erteilt. Die Mitarbeiterinnen vom Flughafen waren sehr freundlich und geduldig mit allen meinen Fragen. Jetzt habe ich die schriftliche Erlaubnis und bin voller Vorfreude auf die Zeit dort.
Graufilter:
Ich habe mir einen sehr günstigen Graufilter gekauft. Ich freue mich wenn ich ihn das erste Mal richtig testen kann. Ich möchte damit insbesondere Langzeitbelichtungen bei Tageslicht machen. Das Ausprobieren wird dann zeigen ob der Graufilter günstig oder billig ist. Den ersten Einsatz wird der Filter vermutlich am Flughafen haben.
MehrWelche Farbe hat Dein Herbst?
Ich vermische mal zwei Themen die mich derzeit in der Fotografie beschäftigen.
1. Herbst
Was für ein gewaltig unerwartetes Thema zu dieser Jahreszeit!
2. Farbgebung in der Nachbearbeitung
Bisher gab es bei mir zwei Variante bezüglich der Einflussnahme auf die Farbe gegeben. Entweder Farben etwas kräftiger erscheinen lassen (Kontrast, Intensität, …) und etwas an der Tonkurve rumspielen ODER Bild in Schwarz-Weiss umwandeln.
Hier möchte ich mich in den nächsten Monaten weiterentwickeln und die Vielfalt an Veränderungen und Wirkungen der Farben ausprobieren und testen. Um in die Matherie einzutauchen starte ich mit einem Bild, dass in verschiedenen Farbstilen (oder wie sagt man dem korrekt?) entwickelt ist.
- Normal
- Farben entkräftigt
- Schwarz-Weiss
- Vintage
Und Du?
Welches passt für Dich am Besten?
Wie hast Du dich an das Thema Farbgestaltung in der Bildbearbeitung angenähert?














































Mein Name ist Dario Schlegel und in diesem Blog schreibe ich über meine Freuden, Leiden und Erfahrungen als Freizeitfotograf.
Es freut mich, wenn du Artikel kommentierst oder meinen 





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