Fotografie

Fotoleinwand Testbericht: Der Schlichte und der Umfangreiche

Gepostet am 27. März 2013 in Fotografie, Testbericht | 7 Kommentare

Wenig Testberichte auf Schweizer Fotoblogs

Warum lese ich so viele Testberichte aus der deutschen Bloglandschaft aber (fast?) keine aus der Schweiz?

Ich fand keine Antwort und so habe ich mich hingesetzt und drei Anbieter von Fotoleinwänden kontaktiert. Mit einem kurzem Mail habe ich diese angefragt, ob sie an einem subjektiven Testbericht ohne wissenschaftliche Ansprüche interessiert seien.
Nach weniger als 36 Stunden hatte ich von zwei Anbietern eine nette Mail mit einem Gutscheincode. Und so konnte es losgehen mit dem Test einer Fotoleinwand von www.ifolor.ch und von www.leinwandfotodruck.ch.

Für die ungeduldigen das Fazit vorweg:

Ich bin begeistert von den Ergebnissen, die ich zugestellt bekommen habe. Ich bin begeistert von der Qualität, bei welcher ich von beiden Anbietern positiv überrascht bin. Warum überrascht? Ich hatte noch nie eine Fotoleinwand bestellt. Ich erwartete durch die Leinwandstruktur ein leicht unscharfes Bild. Dies ist bei beiden Anbietern nicht eingetroffen. Die Bild- und Farbqualität stellt mich vollauf zufrieden.
Ebenfalls erwähnenswert ist, dass es einfach beeindruckend ist, ein eigenes Bild in dieser Grösse in den Händen zu halten oder an der Wand zu betrachten.
Wenn ich den beiden Testkandidaten einen Titel zuordnen müsste, würde ich für ifolor “der Umfangreiche” und für Leinwandfotodruck “der Schlichte” wählen.
Wie ich zu diesem Fazit komme, führe ich gerne anhand einiger Punkte aus.

Ich bin (noch) kein Experte was Leinwandfotodrucke betrifft. Mit der Farbtreue, Farbintensität, Schärfe usw. bin ich jedoch bei beiden Lieferanten sehr zufrieden. Es gibt keine Sichtbaren “Farbrasterungen” beim Windrad-Bild wie man es bei schlechten Laserdruckern sieht und auch bei der Schärfe stellten mich beide Anbieter vollauf zufrieden.

Die Testobjekte

Testbild für Leinwandfotodruck

Testbild für Leinwandfotodruck

Bei Leinwandfotodruck habe ich ein farbintensives Bild in der Grösse von 80×120 cm bestellt. (Listenpreis: 149.- Franken)

 

 

 

Testbild für Ifolor

Testbild für Ifolor

Bei Ifolor habe ich habe ich ein Schwarz-Weiss Bild in der Grösse von 40×60 cm bestellt. (Listenpreis: 95.- Franken)

 

 

 

 

 

 

Bestellprozess

Bei beiden Anbietern kam ich insgesamt sehr gut zurecht und erhielt auch sofort eine Mail, dass alles geklappt hat.

Ifolor Designer mit Leinwandlook

Ifolor Designer mit Leinwandlook

Ifolor verfügt über eine umfangreiche und detaillierte Webseite und so gestaltete sich auch mein Bestellprozess. Man wählt eine Grösse aus, nutzt den Fotoupload, platziert das Bild und drückt auf bestellen. Das Ganze klappt auf Wunsch auch ohne Registrierung. Mann könnte auch Collagen aus mehreren Bildern usw. erstellen.
Was mich bei Ifolor zuerst irritierte, ist die gezeigte Leinwandqualität bei der Vorschau (Siehe Bild links). “Vielleicht machen die das nur, dass der Kunde mit Sicherheit merkt, dass es da um eine Leinwand und nicht um eine Fototasse oder Postkarte geht”. Dieser Gedanke liess mich trotz der kurzen Verunsicherung auf den Bestellknopf drücken. Was sich als richtig erwies.

 

Uploadbutton Leinwandfotodruck

Uploadbutton Leinwandfotodruck

Leinwandfotodruck hat eine deutlich weniger umfangreiche Webseite, die sich auf das beschränkt was in der Domain steht. Der Anbieter war mir unbekannt und so war ich beim Bestellen unsicher ob es ein “Billiger Jakob-Anbieter” oder ein schlichter Nischenspezialist ist.
Was beim ersten Versuch zu einem Bestellabbruch führte, ist – dass der Fotouploadbutton bei mir erst nach einigen Sekunden des Wartens auftauchte (Siehe Bild links). Kleines Detail aber meine erste Bestellung ging dadurch daneben, weil ich den Butten gar nicht sah.. Auf dem Bild sieht man den noch nicht vorhandenen Uploadbutton. Leinwandfotodruck bietet übrigens an, die Bilddatei zuerst zu testen, damit es bezüglich Auflösung und Helligkeit keine Überraschungen gibt. Ein sehr netter Service.

 

 

Lieferung / Lieferumfang

Beide Bilder kamen schnell, gut verpackt und unbeschädigt an. Neben Verpackungskarton und Bild unterschied sich der Lieferumfang beträchtlich und die beiden Anbieter blieben meinem Beitragstitel treu. Hier die Bilder der beiden Lieferumfänge.

Qualität

Links Ifolor, rechts Leinwandfotodruck

Links Ifolor, rechts Leinwandfotodruck

Leinwandfotodruck – der Schlichte
Der Rahmen ist von der Stabilität her identisch mit demjenigen von Ifolor (Ecken auf Gehrung geschnitten). Er verfügt über keine “Nachspannmöglichkeiten” in den Ecken.
Die Leinwand fühlt sich etwas dünner/günstiger an und hat eine glattere Oberflächenstruktur (Siehe Bild).
Positiv aufgefallen ist mir, dass das Bild zusätzlich von hinten mit einem Karton verstärkt wurde, so “schwadert” es nicht, trotz der Grösse.

Ifolor – der Umfangreiche
Der Rahmen hat in den Ecken Einschnitte. Mit dem mitgelieferten “Nachspannset” kann so das Bild bei Bedarf nach einiger Zeit nachgespannt werden. Das nennt sich glaub Keilrahmen.
Die Leinwand hat eine deutlich sichtbarere Leinwandstruktur, jedoch keinesfalls mit dem Vergleichbar, was mich beim Bestellprozess verunsicherte.

 

Preis-Leistung

Kurz: Die stimmt bei beiden Anbietern.

Das von mir gewählte Bild (60×40 cm) kostet bei Ifolor 95 Franken und bei Leinwandfotodruck 59 Franken. Bei den grösseren Bildformaten nähern sich die Preise der Anbieter an. Bei 75×100 cm ist bei Ifolor schluss. Bei Leinwandfotodruck geht es bis 140×210 cm.

Ifolor ist also teurer, gleicht es mit einer “professionelleren” Webseite, dem grösseren Lieferumfang und dem leicht hochwertigeren Rahmen und der Leinwand aus.
Leinwandfotodruck bietet den besseren Preis und kostenlose Lieferung, dafür ist der Bestellprozess und die Ausführung etwas schlichter.

Ich habe an beiden Bidern grosse Freude und könnte nicht mal sagen, wen ich für meine nächste Bestellung berücksichtige. Ich könnte 20 Jahren warten und schauen welches Bild dann noch besser “im Schuss” ist :)
Wo Geld keine Rolle spielt, würde ich eher zu Ifolor raten, aber egal von welchem Anbieter man ein Bild an der Wand hängen hat, es wird sicherlich nicht das letzte Bild bleiben.

Besten Dank von meiner Seite an die Leute von www.leinwandfotodruck.ch und www.ifolor.ch. Danke für die Möglichkeit, Euren Service zu testen. Bezüglich Bloggerbetreuung habt ihr einen freundlichen, schnellen und unkomplizierten Top-Service geliefert. An beiden Bildern habe ich grosse Freude und sie werden mein neues Büro schmücken.

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Fuerteventura – Teil2 – Imposante Wolken

Gepostet am 24. März 2013 in Fotografie, Landschaft, Natur | 3 Kommentare

Der Frühling lässt sich dieses Jahr Geduld mit seiner Niederlassung als Dauergast. Bernd hat deshalb schon mal begonnen, den Sommer zu suchen.

Seine Suche hat mich an die Ferien auf Fuerteventura erinnert und dass davon noch ein paar unbearbeitete Fotos auf der Harddisk schlummern.

Ich bin Hauttyp I-II. Das heisst, strahlend blauer Himmel und Sonne pur treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn. Denn bevor meine Frau überhaupt die Wärme der Sonne spührt bilden sich bei mir schon Brandblasen auf der Haut :)

So ergab es sich, dass ich während unserer gemeinsamen Ferien über weite Teile perfektes Wetter hatte und sie nur zwischendurch…

Das Wetter war aber nicht nur für meine Haut perfekt, ich mag die Wolkenhimmel auch bei der Fotografie. Zwei Wolkenhimmel habe ich heute als Herzwärmer rausgesucht.

 

Warst du auch schon in Fuerteventura? Vielleicht hast du Bilder die du hier verlinken magst.

 

 

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Blurb Fotobuch Testbericht mit Gewinnchance für DICH

Gepostet am 11. März 2013 in Fotografie, Testbericht, Wettbewerb | 12 Kommentare

Vorgeschichte und Bekenntnis

Kaum zu glauben aber nach 4 Jahren Fotografieren habe ich noch KEIN einziges Fotobuch über meine Fotografie erstellt.
Ich habe auch noch kein Foto auf Leinwand, Acryl oder so. Ich habe auch noch fast kein Foto als Abzug, einfach gar nichts.

Puh jetzt ist es draussen, sozusagen mein Coming-Out. Ich liebe die Fotografie, ich mag Bilder aber ich hatte bisher offensichtlich eine psychologische Hürde oder was auch immer um diese auch in Händen zu halten.
Warum das so ist weiss ich nicht und ist jetzt auch nicht mehr wichtig. Denn ich hatte mir vorgenommen an diesem Physischen Bildermangel im 2013 ein Ende zu setzen.

Nachdem Paddy von neunzehn72.de sein Testbericht-Video veröffentlichte, wusste ich was ich tun werde. Ich mach mir ein Fotobuch.

 

Testeinladung und Ergebnis

Perfekt im Timing kam dann Cassandra auf mich zu, ob ich vielleicht Lust hätte, das Angebot von Blurb zu testen und darüber zu bloggen.
Natürlich, das passte ja perfekt. Also Fotos ausgewählt (nicht ganz einfach nach 4 Jahren Fotografie) und das Buch zusammengestellt.

Hier beginnt für mich eine der ersten Stärken von Blurb. Ich kann das Buch sehr einfach in Lightroom erstellen. Blurb bietet neben Lightroom auch ein Tool für Indesign, aber ich wählte den bequemeren Weg.
Die Layoutmöglichkeiten schaut Ihr Euch am besten selbst an. Ich habe jedenfalls nichts vermisst.

Beim Papier wollte ich kein Risiko eingehen und habe mir das Fotopapier-Test-Set (Swatch Kit) bestellt. Es wurde mir zugeschickt aber ich war mit der möglichen Auswahl überfordert und zu unerfahren. So habe ich mich einfach an die Empfehlung von Paddy gehalten und ProLine unbeschichtet in Lightroom gewählt. Beim Einband habe ich mich für den bedruckten “Festeinband mit Bildumbruch” entschieden.

Das Ergebnis

Kurzfazit: Ich bin begeistert und habe richtig Freude am Buch.

Fazit: Der Einband gefällt mir von der Verarbeitung sehr gut. Wie bereits Paddy in seinem Video erwähnt hat, gab es bei mir relativ schnell “Knickspuren” beim Übergang vom Buchdeckel zum Buchrücken, was mich jedoch nicht stört.
Vergleichen kann ich die Qualität nur mit den günstigen Fotobüchern von ifolor. Dort habe ich schon einige Familienfotos in Buchform entwickeln lassen, war aber vom Ergebnis nie so wirklich überzeugt. Matschig sah dort vieles aus. Dies kann ich von Blurb zum Glück nicht behaupten. Helligkeit, Schärfe, Kontrast und der Farbton – ich bin mit alledem rundum zufrieden.

Schönfärberei?
Nein, es ist definitiv nicht mein letztes Buch von Blurb und das nächste Buch muss nicht 4 Jahre warten wie das erste Buch.
Das Einzige was mich etwas enttäuschte war ein “Bruch” des Bindesystems oder wie man dem sagen will. Ich habe das Buch nicht übermässig beansprucht, warum es trotzdem geschah weiss ich nicht. Habt ihr das auch schon erlebt oder ist es eine Ausnahme bei mir?

 

Gewinnmöglichkeit für DICH!

Blurb war so nett, mir einen Gutscheincode zur Verlosung zuzustellen.
Unter allen Kommentatoren und Kommentatorinnen, die es hier unter diesem Beitrag gibt, verlose ich einen 35€ Gutschein von Blurb.

Wer leer ausgeht, hat zwei weitere Möglichkeiten, günstiger zu einem Fotobuch zu kommen. (Als Neukunde!).
1. Lightroom-Benutzer bekommen von Lightroom vorgeschlagen den Blurb-Dienst zu testen, dazu gibt es glaub einen 10€uro Gutschein.
2. Neukunden können mit diesem Link 15€uro Rabatt auf ihre erste Bestellung erhalten.

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Welche Fotobücher habt ihr schon getestet? Verlinkung erwünscht!

Gepostet am 3. März 2013 in Fotografie, Testbericht, Wettbewerb | 21 Kommentare

Bildquelle: blurb.de

Während es hier auf dem Blog seeeeehr Ruhig war, habe ich dank meinem Blog ein Bild verkauft und wurde für einen Fotobuchtest von blurb angefragt.
Zum Fotobuchtest wird es bald hier einen Artikel geben und ich habe auch einen Gutschein zu verlosen. Falls ihr die Verlosung sicher nicht verpassen wollt. Setzt doch einfach einen Kommentar unter den Artikel und ich werde euch daran erinnern. Zum Test aber erst später mehr…

Was mich jetzt interessiert. Welche Fotobücher habt ihr schon verwendet/getestet? Mich interessiert es, worauf ihr geachtet habt, worauf ihr Wert legt usw.
Falls ihr darüber gebloggt habt, verlinkt doch Euren Artikel in den Kommentaren. Ansonsten könnt ihr es auch einfach versuchen in einem Kommentar zusammenzufassen.

Ich freue mich darauf, Eure Artikel zu lesen und die Links könnten auch für andere LeserInnen meines Blogs von Interesse sein.
Zum Schluss noch etwas Patriotisum. Liebe SchweizerInnen, falls ihr das lest, Eure Kommentare interessieren mich speziell. Denn “schweizer Tests” gibt es (noch) sehr wenige.

 

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Fuerteventura – Teil1 – Sunrise

Gepostet am 1. Dezember 2012 in Fotografie, Landschaft, Natur | 5 Kommentare

Dem aktuellen Nebel und den kurzen Tagen entfloh ich heute mit der Bildbearbeitung die von Innen wärmt.

Der Sonnenaufgang in Fuerteventura ist erst etwa um 8.00 Uhr.
Das heisst ich musste nicht in aller Frühe aufstehen sondern ich verliess einfach das Bett etwas früher als sonst um die Stimmung auf Chip zu bannen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Morgenbuffet (mit vollem Bauch fotografiert es sich entspannter) ging ich runter an den Strand.
Die Standorte für die Bilder hatte ich in etwa im Kopf. Ich wollte die für Fuerteventura typischen Felsen am Strand ins Bild integrieren.

 

 

 

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Frostnebel ¦ Faszination der Normalität

Gepostet am 11. November 2012 in Fotografie, Landschaft, Natur | 2 Kommentare

Ein Blick aus dem Fenster – WOW, was für ein Nebel der sich mit der Schneelandschaft verbindet.

Trägheit überwinden, warm anziehen, Ausrüstung umgurten und raus aus dem Haus.
Ich mag diese Lichtstimmungen. Der dichte Nebel vereinfacht die Bildkomposition, denn der Hintergrund verschwindet im Nebelschleier.

Zuletzt hat sich dann auch die Sonne Begonnen durch die Nebeldecke zu kämpfen. Sichbar im zweiten Hochkantbild.

Etwas gar Normal?

Beim Fotografieren war ich noch überzeugt dass die Bilder genial werden. Nachdem ich sie dann importierte war ich zuerst enttäuscht > zu Normal. Also liess sie einige Wochen reifen, um zu entscheiden ob ich sie löschen oder doch bearbeiten soll.

Beim zweiten Betrachten entschied ich mich für eine leichte Bearbeitung und das publizieren auf dem Blog. Denn gerade das Unspektakuläre und Unperfekte an den Bildern gefällt mir.

Als nächstes Entwickle ich dann Bilder von unserem Urlaub auf Fuerteventura. Was für ein Kontakstprogramm!
Aber nach der langen Blogpause darf es auch etwas Abwechslung geben…

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Landschaftsfotografie in SchwarzWeiss – oder doch farbig

Gepostet am 1. September 2012 in Fotografie, Landschaft, Quadratisch, Schwarz-Weiss | 7 Kommentare

Während meiner Sommerferien ging ich mehrmals in meiner Wohngegend joggen. Das Licht und die Stimmung war jeweils fantastisch. So entschied ich mich, an einem Morgen die Joggingschuhe gegen die Kamera zu tauschen und die selbe Runde mit etwas tieferem Puls zu machen.

Es hat sich für mich gelohnt. Es gelang mir, die Stimmungen so einzufangen, wie ich sie einfangenen wollte und wie ich sie auch die Tage zuvor erlebt hatte.

Beim Fotografieren hatte ich ein klares Bild der Nachbearbeitung. Leicht entsättigen und ggf. die Helligkeit etwas korrigieren dass der Nebel gut zur Geltung kommt.
Am Bildschirm war ich mit dem geplanten Ergebnis nicht zufrieden. Ich entschied mich für quadratisch und Schwarz-Weiss. Dieses Format hat es mir angetan, ich lande immer wieder dort.

Ägelsee quadratisch in Schwarz-Weiss

 

Ägelsee quadratisch in Farbe

Ja wie hätte es denn farbig ausgesehen, fragen sich vielleicht einige von Euch. Denn erst wenn man die Farbvariante sieht kann man entscheiden ob man selbst gleich oder anders entschieden hätte. Deshalb hier die gleichen Bilder in Farbe.

 

Was wäre deine Wahl gewesen?

Ist für dich Landschaftsfotografie in Schwarz-Weiss tabu?
Wofür hättest du dich bei diesen Bildern entschieden?

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Lost Place Freibad

Gepostet am 21. August 2012 in Fotografie, Sport | 1 Kommentar

Passend zur Badesaison und den Rekordtemperaturen habe ich einen Geschichtsträchtigen Ort aufgesucht.

Das Freibad Wil. Hier verbrachte ich viele Nachmittage und Wochenende meiner Jugend. Im Sommer im Freibad und im Winter auf der Kusteisbahn.
Diese Anlage wird derzeit fast komplett abgerissen und macht einem modernen Sportpark inklusive Hallenbad platz.

Ich erwischte genau den richtigen Moment, denn die zwölf Bagger leisten ganze Arbeit und der Rückbau geht sehr schnell voran. Bevor jedoch gar nichts mehr erkennbar ist, habe ich mich in langen Hosen zu sehr früher Morgenstunde auf eine Erkundungstour gemacht.

Es ist somit kein Lost Place im klassischen Sinn, aber ich fand keinen bessern Titel für den Blogpost.

Wer sich fragt warum in aller Welt brechen die ein Freibad in der Hochsaison ab?
Ganz einfach, ich weiss es auch nicht genau, aber es hat was mit dem Terminfahrplan und der etappenweisen Wiedereröffnung zu tun :)

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Faszination Windkraft

Gepostet am 29. Juli 2012 in Fotografie, Landschaft, Natur | 1 Kommentar

Ich bin fasziniert von Windkraftanlagen.
Ihre Grösse, ihre Ästhetik und die Ruhe die das stetige Drehen auf mich ausstrahlt fesseln meine Augen jedes Mal bei ihrem Anblick.

Als ich mit der Bearbeitung von diesem Bildern begann, postete Jana ebenfalls Bildern von Windrädern. Ihr erstes Bild gefällt mir besonders gut und der Text entspricht nicht zufälligerweise diesem technikarmen Beitrag von mir.

Für Bildfreaks zuerst die Bilder dann die Geschichte

Froschperspektive

Naturstromgenerator

Die Geschichte zum Bild

In der Schweiz, zumindest hier wo ich wohne, gibt es leider viel zu wenige Windräder. Genau genommen gar keines.

Vorletztes Wochenende besuchten wir als Familie Freunde, die in Geislingen (Deutschland) wohnen.
Kamera war eingepackt aber mit unseren 4 kleinen Kindern steht dann Landschaftsfotografie nicht an erster Stelle.

Am Samstag Nachmittag fuhren wir dann an einem dieser Windriesen vorbei und machten einen kleinen Halt.
Gigantisch. Wie gross die sind. Erst als ich direkt daneben stand erfasste ich deren tatsächliche Grösse.
Aus der Nähe hört man auch die (Wind)Kraft die auf die Flügel und den schlanken Bau wirkt.

Dann hiess es Kamera raus, Perspektive wählen, timing (Flügelposition) beachten und die Szene auf der Speicherkarte festhalten.

Der Gastgeber erzählte mir während dem Fotografieren, dass er einen der Betreiber kenne und wir bei einem nächsten Besuch da hochgehen könnten.
Von daher wir das nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein.

Wo sind sie denn?

Ich fahre nicht regelmäsig nach Geislingen, dehslab meine Frage in den Blograum. Wo gibt es in der Schweiz und im grenznahen Deutschland Windkraftanlagen? Ich bin für Tipps empfänglich.

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Sturmwarnung

Gepostet am 6. Juli 2012 in Fotografie, Landschaft, Natur | 1 Kommentar

Ich mag den Bodensee und seine Lichtstimmungen. Bernd hat dort schon faszinierende Stimmungen eingefangen.
Stefan Somogyi ist für mich die Königsklasse der Bodenseefotografie.

Letztes Wochenende war ich selbst am Bodensee. In erster Linie zum zelten mit einer meiner Töchter und einem Kumpel mit seinen Kids.
Die Aussicht von unserem Zeltplatz hat mich so fasziniert dass ich neben Sonenbrandpävention, Schattensuchen und Mückenjagdt die Kamera zückte und die Stimmung am See einfing.

Am Freitag Abend war es ein herrlich romantisches Bild, welches sich mir zeigte. “Der Himmel brennt” von Wolfgang Petry wurde in Bild festgehalten.

Abendrot über dem Bodensee bei Steckborn

Am zweiten Abend war Sturm angesagt. Im Vorfeld freuten wir uns auf etwas Action mit Regen und leichtem Schütteln an unserem Zelt. Bevor wir uns ans Trockene zurückzogen fing ich “die Ruhe vor dem Sturm” ein. Mir gefiel es wie der Klettereisberg sich in den letzten Lichtstrahlen aufhielt und im Hintergrund bereits die Niederschläge sichtbar sind.

"Ruhe vor dem Sturm"

Was wenige Minuten später über uns hereinbar hat wenig mit Fotografie und noch weniger mit Pfadfinderromantik zu tun. Die reinen Fotofreaks können also getrost wegklicken.

Für alle LeserInnen, welche Geschichten aus dem Leben mögen hier die Kurzzusammenfassung. Es braute sich ein heftiger Sturm zusammen. Badegäste wurden per Megaphon aus dem Wasser gerufen, während am gegenüberliegenden Ufer erste Blitze zuckten. Wir verkrochen uns mit dem Kids im Zelt aber schon kurze Zeit später war für diese nicht mehr an Schlafen zu denken. Ein Sturm fegte mit über 120km/h über Steckborn. Dieser rüttelte extrem stark an unserem Zelt. Erste Heringe (heissen in Deutschland die “Zeltanker” auch so?) wurden durch die Kraft des Windes aus dem Boden gerissen. Das Aussenzelt schlug kräftig gegen das Innenzelt und die Regentropfen wurden von den Sturmböhen  durch das Innenzelt in den Innenraum gedrückt und die Luft wurde feucht. Die Zeltstangen drohten zu knicken und so mussten wir nach einigem Wiederstand, die Übermacht der Naturgewalt akzeptieren. Wir  flüchteten mit unseren Kids aus dem Zelt zu einem nahegelegenen Unterstand.
Dort angekommen legte sich der Sturm so schnell wie er gekommen war. Für unseren Zeltinhalt war es jedoch zu spät. Sämtliche Kleider, Schlafmatten und Schlafsäcke waren durch und durch nass. Einzig die Kuscheltiere, welche unsere Kinder zum Unterstand gerettet hatten und einige wenige Wertgegenstände blieben trocken.

Zelttechnisch obdachlos gingen wir zum Kollegen nach Hause, machten heissen Kakao, guckten Kinderzeugs am TV und erzählten uns von den abenteuerlichen Erlebnissen im Sturmzelt.

Am nächsten Tag wurde aus der Panik und Angst der Kinder langsam aber sicher Abenteuerstolz. Jeder Person der sie begegneten erzählten sie stolz die Geschichte mit dem Zelt, dem Sturm und den nassen Kleidern.
Die zwei Tage Sonnenschein die wir zuerst hatten waren schön, friedlich und nett. So wie es viele nette Sonnentage in einem Sommer gibt. Ich bin überzeugt. Die Geschichte mit dem Zelt werden sie vermutlich noch ihren eignen Kindern erzählen.

 

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Timing: Raps in Gelb

Gepostet am 29. Juni 2012 in Fotografie, Natur | Keine Kommentare

Schon sehr viele Rapsfelder in ihrer gelben Blütenpracht habe ich gesehen und gedacht: “DAS muss ich mit meiner Kamera einfangen”.
Da ich meine Kamera nicht immer dabei habe geschieht somit das bannen eines Feldes nicht mal einfach so nebenbei.

Letztes Jahr hatte ich mir schon vorgenommen, ein Rapsfeld zu fotografieren. Bei der Idee blieb es dann so lange bis das Rapsfeld nicht mehr gelb war.

Dieses Jahr hat es besser geklappt mit dem Timing. Das Rapsfeld war gelb als ich es mit der Kamera besuchte.
Gar nicht so einfach, dieses beeindruckende gelbe Blütenmeer gut ins Bild zu rücken. So gab es dann auch keine imposante Weitwinkelaufnahmen und ich konzentrierte mich auf den Nahkampf mit dem Feld.

Das Ergebnis haut mich nicht um, aber das gehört für mich zum Lernen der Fotografie.
Nächstes Jahr suche ich mir ein anderes Feld, vielleicht eines dass sich eher in einer leicht hügeligen Landschaft befindet und in der Totalen aufgenommen werden kann.

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Aktion: Neue Nikon’s D90 inkl. 18-105mm Objektiv für 499.-

Gepostet am 23. Juni 2012 in Allgemein, Ausrüstung, Fotografie, Off-Topic | 3 Kommentare

Inserat Nikon D90 mit Objektiv 18-105 mm

Wer sich schon immer mal eine Spiegelreflex kaufen wollte, sollte da sofort zuschlagen!

Bis am 2. Juli verkauft die Migros die Nikon D90 inklusive dem Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18-105mm.

Dieser Preis ist ein absoluter Kampfpreis. Bei anderen Online-Anbeitern ist die Kamera knapp doppelt so teuer. Den Beweis liefern die üblichen Preisvergleichsplattformen hier und hier.

Die Kamera ist eine sehr gute Einstiegskamera in die Fotografie mit Spiegelreflex. Dass man damit als Nicht-Profi gute Bilder machen kann und lange glücklich bleibt beweist hoffentlich dieser Blog. Ich fotografiere schon seit einigen Jahren mit dieser Kamera.

Die Aktion läuft nicht mehr lange. Also überlegen und entscheiden. Ich denke es lohnt sich zuerst anzurufen ob die Kamera im Geschäft Deiner Wahl vorrätig ist.

PS: Dieser Beitrag ist in keiner Weise von der Migros gesponsert und ich arbeite auch nicht bei der Migros. Würde mein Geld etwas lockerer sitzen könnte ich mir den Kauf sogar als lukratives Spekulationsobjekt überlegen und sie gewinnbringend verkaufen. Aber da gehe ich lieber Fotografieren :)

Welches war deine erste Spiegelreflexkamera?

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