Die jungen Wilden – Teil2

Schnelle Maschinen, Dreck auf der Piste, Übermotivierte Hochmotovierte Kids auf ihren Motorrädern.

Beim fotografieren des Massenstarts und des Gedränges in der ersten Kurve, war ich froh hinter der Kamera zu stehen und nicht auf einem dieser Motorräder sitzen zu müssen.
Die Motivation dieser Kids und jungen Erwachsenen war ansteckend, denn sie hatten definitiv keine Angst sondern ein funkeln von Angriff und Actionfreude in den Augen hinter ihren Schutzbrillen.

Nach Teil1 wo es um das Geschehen neben der Piste ging, hier jetzt Teil2 über den Action auf der Piste.

Kurvenpositionierung

Ich bin ein Motocrosslaie und versuchte, nicht durch unkluges Positionieren, mich aktiv einer unnötige Gefahr auszuliefern.
So stellte ich mich beim ersten Start seitlich von der Startgeraden hin und das Getümmel und Gedränge bei der Fahrt zur ersten Kurve einzufangen. Ziel erreicht aber so richtig spannend sehen die Ergebnisse noch nicht aus.
Deutlich Actionreicher wird es dann jedoch in der ersten Kurve. Grundsätzlich sind Kurven ein guter Platz. Hier gibt es Action, es fliegt Dreck durch die Luft und das Tempo ist nicht allzuhoch, was auch mal scharfe Bilder ermöglicht.
Fokusiert habe ich in denKurven jeweils bevor die Fahrer kamen. So konnte ich auf den Moment warten, bis sich eine geeignete Szenerie bot und die Gruppe in „meinen“ Schärfebereich hineinfuhr. Dann galt es einfach den Auslöser drücken.

Auf die Sprünge

Bei den Sprüngen ist dies nicht so einfach. Für das erste Foto mit dem Sprung von hinten konnte ich bezüglich Scharfstellung gleich vorgehen wie bei den Kurvenfotos.
Ich wollte jedoch auch Fahrer in der Luft festhalten und da wurde es dann sehr schwierig. Denn bis meine Kamere korrekt fokusiert hatte war der Fahrer längst aus dem Bildbereich verschwunden und gelandet. Also manuell fokusieren und hoffen dass ich treffe. Naja es ist noch kein Meister (hinter der Kamera) vom Himmel gefallen.

Mitzieher – Übung macht vielleicht den Meister

Zum Abschluss versuchte ich mich auch noch mit Mitziehern. Das ist in der Theroie viel einfacher als in der Praxis an der Rennpiste.
Oft war ich zu schnell beim „Mitziehen“ teilweise auch zu langsam und eigentlich nie perfekt. Also habe ich einen Punkt, um nächstes Jahr an der Rennpiste weiter zu üben 🙂
Das nächste Mal werde ich für die Mitzieher sicher nicht mehr so Dicht am Pistenrand (2m Abstand von den Fahrern) stehen und so hoffentlich etwas besser treffen.

 

Und Du?

Hast Du dich auch schon an Mitziehern versucht? Was sind deine Erfahrungen, Ergebnisse und Tipps was klappt und was nicht?

Hast Du auch schon Motocross fotografiert?
Falls du noch mehr Swiss-Made-Motocross-Bilder suchst. Empfehle ich Dir den Blog Fotowahn.ch von Rene. Er hat sehr Actionreiche Bilder (von Erwachsenenrennen) auf seinem Blog veröffentlicht.

 

1 Antwort
  1. Bernd
    Bernd says:

    Hey Dario,

    sind ein paar sehr schöne Bilder dabei. Die Bilder vom Start und in der ersten Kurve finde ich ziemlich interessant. Auch deine Methode, mit dem zuerst fokussieren und dann abdrücken. So bin ich noch nie an die Sache rangegangen, weshalb ich wahrscheinlich auch sehr oft viel Ausschuss bei solchen Sportarten habe oder die falschen Szenen scharf sind 🙂

    Das mit den Mitziehern ist auch so eine Sache. Ich konnte hier teilweise schon gute Ergebnisse erzielen, woran das aber lag, kann ich dir nicht genau sagen. Ich vermute mal, dass ich bei den guten Bildern mehr in Übung war und schon wusste, wie die Fahren/Sportler reagieren und vor allen Dingen, wie schnell sie sind. Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass man durch viel Übung bei den Mitziehern auch bessere Ergebnisse erreichen kann bzw. weniger Ausschuss hat.

    Grüße,
    Bernd

    Antworten

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