Flughafenserie Teil2: Bewegt

Bewegt – Der Titel ist Programm für diese Woche und für die Bilder.

Die Woche:
Ich wurde am 16. Februar 2011 zum vierten Mal Vater. Es ist ein wunderbares Mädchen, welches Liel (gespr. Liäl) heisst.
Ein solch junges Geschöpflein in meinen Armen zu halten, auf das wir viele Monate freudig gewartet haben, ist ein bewegender Moment, den ich nicht in Worte fassen kann.
Die beiden Schwestern von Liel sind ebenfalls hin und weg und sogar ihr Gerangel, wer jetzt zuerst und länger das kleine Schwesterchen halten darf ist von Achtsamkeit geprägt, was man ansonsten bei ihren Rangkämpfen nicht immer sagen kann. 😉   Der Bruder von Liel ist mit rund 1.5 Jahren noch mehr am Spitalbett und dem rosaroten Schnuller interessiert als an seiner kleinen Schwester…
Neben der Geburt bedeutet diese Woche – bis Mami und Liel nach Hause kommen – auch viel Zeit mit meinen drei „grösseren“ Kindern, was für uns eher selten ist und wir alle sehr geniessen.

So genug Ausserfotografisches, zurück zum Thema Bewegt in der Fotografie 😉

 

Foto-Thema Bewegt – Teil II der Flughanfenserie
Nach der Vorschau und dem Teil I zum Thema Symmetrie habe ich die letzten Tage (neben der Geburtsanzeige) die Bilder für die zweite Flughafenserie bearbeitet. Das Thema welches ich bereits beim Fotografieren vor Ort im Kopf hatte: Bewegt. Ziel war es, die bewegten Menschenmengen, die es an einem Flughafen gibt, in Bildern festzuhalten. Dazu nutzte ich ergänzend zur Kamera einen Graufilter (ND4) und ein Stativ.

Berauschende Bilder mit dem Graufilter stellte ich mir völlig easy vor. Meinem inneres Auge, sah ein Treppen-Bild welches mir seit über einem Jahr nicht aus dem Kopf geht.
Anstelle dieser heller Schatten „verschwanden“ bei längeren Belichtungszeiten die Menschen. Also doch nicht so easy. Kopf nicht hängen lassen und machen was mit meinem derzeitigem Wissen möglich ist.

 

Bei den folgenden beiden Bildern hat Photoshop etwas mehr gewirkt. Ich habe mehrere (5-10) Bilder übereinanderkopiert, um „dem Bild im Kopf“ etwas näher zu kommen.

 

Hilfe!
Hat jemand einen Tipp, wie ich Titarenkos Schattenbildern etwas näher komme??
Rückblickend sehe ich eines der Geheimnisse darin, dass es helle Kleider bei dunkler Umgebung braucht. Im Flughafen scheint die Farbmode der Architektur und der Kleider derzeit gleichzeitig auf dunkel zu tendieren, was die bewegten Menschen schnell „verschwinden“ lässt.

8 Antworten
  1. ThilliMilli
    ThilliMilli says:

    Feine Fotos. Besonders das zweite (oben rechts) ist endlich mal etwas anderes im Rahmen der längeren Belichtungen.

    Glückwunsch! Wirst mich nun mal öfter hier antreffen 😉

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    • Dario
      Dario says:

      Hallo und danke für das Feedback . Schön wenn du öfters vorbeikommst. Jetzt müsste ich nur mehr bloggen, damit du auch was zu lesen hast 😉

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  2. Holger Reich
    Holger Reich says:

    Allerherzlichsten Glückwunsch (auch wenns etwas verspätet ist). Leider hab eich es nur zu 3 Kindern geschafft, doch dafür ist der erste Enkel nun 6 Wochen unter uns 😉 und das ist auch ein ganz besonderes Erlebnis
    gs
    Holger

    Antworten
    • Dario
      Dario says:

      Hallo Ralf, willkommen auf meinem Blog. Jetzt habe ich auch einen neuen Feed in meinem Reader.
      Danke für den Glückwunscht und den Kommentar zur Serie.
      Gruss Dario

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  3. lichtbildwerkerin
    lichtbildwerkerin says:

    Liel dürfte inzwischen auf zwei Beinen durch die Gegend laufen und den Geburtstagskuchen aufgefuttert haben, trotzdem noch ein später Kommentar zu diesen Bildern 😉

    Ich denke, ich verstehe, womit du unzufrieden bist. Die Bilder an sich sind ja sehr gelungen, aber um den Effekt zu erhalten, den du im Kopf hast, braucht es a) langsame Bewegung (richtige Treppe statt Rolltreppe, die die Bewegung beschleunigt) und b) ganz viele Menschen. Deutlich mehr, als auf deinen Bildern unterwegs sind. Zusätzlich kann es helfen, in der Nachbearbeitung die Kontraste anzuheben, damit die Menschen dunkler erscheinen.
    Sprich: Ich hatte Glück, dass auf meinem Alster-Bild ganz Hamburg auf dem Eis war, an einem normalen Tag hätte ich selbst auf dem Jungfernstieg keine Chance auf so ein Bild gehabt.

    Titarenko´s Bilder, auf denen nicht so viele Menschen unterwegs sind, kommen deinen doch sehr nahe, wobei mir Nr. 2 und die 4 am besten gefallen.

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    • Dario
      Dario says:

      Hoi Lichbildwerkerin
      Danke für die Ausführliche Antwort. Das mit dem Kontrast habe ich auch versucht, aber oft waren es dunkle Kleider auf dunklem Hintergrund.
      Das mit den viel mehr Leuten ist ein guter Hinweis.

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