Lange Lichter

Diese coolen Bilder wo man nur noch die Scheinwerfer/Rucklichter von Autos sieht, hatte ich im Hinterkopf.
Aber kriege ich das hin?
Mit dieser Frage im Kopf, dem Stativ in der Hand und die Kameratasche an der Schulter zog ich los.
Zuerst an eine Bahnstrecke, wo nach einigen missglückten Versuchen das erste Bild entstand, als es noch relativ hell war.

Danach ging es weiter an eine S-Kurve um selbige Technik noch bei Autos zu testen. Mit Kamera und Stativ am Strassenrand vermuteten wohl diverse LenkerInnen ich sei ein Polizist mit Radarpistole 😉 Bernd hat kürzlich ähnliches erlebt.

Was habe ich gelernt?

  1. Viel Zeit oder gut befahrene Bahnstrecken für solche Shoootings einplanen
  2. Zusätzlich zu den Auto-Streifen-Bildern vom selben Kamerastandpunkt aus mit längeren Belichtungszeiten fotografieren, damit die Bäume usw. am Strassenrand nicht einfach im Schwarz verschwinden.
  3. Unbeabsichtigte Lens-Flares kann es auch in der Nacht (Strassenlampen) geben.

Und Du?

Falls es hier LeserInnen gibt: Welche Erfahrungen hast du mit Langzeitbelichtungen gemacht und was neben Auto und Zug ist als Sujet gut geeignet? Schreib dch einen Kommentar oder sende einen Pingback.

7 Antworten
  1. jens
    jens says:

    ich habe diesen sommer mal so richtig gas gegeben mit nightshootings. 7 oder 8 waren es. das erste, letzten winter war eher frsutrierend. auch, weil ich noch zu wenig erfahrung hatte und zu viele fehler gemacht habe.
    jetzt im sommer aber wurde ich, oder besser die ergebnisse, immer besser. was habe ich gelernt?

    1. zeit nehmen. pro shooting einen spot anfahren und ruhig ne stunde verschiedene standorte auch mal gern mit verschiedenen einstellungen schiessen. zum beispiel mit der blende spielen. diese strahlenförmigen lichter sind zwar schön (blende 22) aber kommen nicht auf jedem motiv gut.

    2. lass dich nicht vom kameradisplay in die irre führen. das ding schmeichelt den meisten fotos. zuhause erlebste dann ein unscharfes wunder. daher, bei zweifeln… noch eins schiessen.

    3. kabelauslöser ist ein muss. spiegel entriegeln bei langzeit eher nicht nötig. da bei 30 sekunden selbiger nix mehr verwackelt

    4. auf brücken daran denken, dass schon ein vorbei fahrendes auto reicht, das foto zu verwackeln.

    usw. usf.

    ich bin auf jeden fall immer gern nachts unterwegs. hat mich einfach voll angefixt. als nächstes gehe ich die tageslicht-langzeitsache an. harrrr

    grüße
    jens

    Antworten
  2. jens
    jens says:

    achso, ich vergass. zu deinen fotos… ich schliesse mich ronny an, foto eins ist klasse. das beste von denen. 🙂
    kann man sogar noch ein wenig nach links (begradigen) kippen und eventuell etwas bearbeiten.

    weiter so!

    Antworten
  3. czoczo
    czoczo says:

    Du konntest wirklich Interessante Ergebnisse erziehlt . Vor allem das ICE wirkt wie ein Mauer .
    Einfach Supper !
    Meine diesjährige Kallender Motiv ist Schwebebahn im bewegung . Ein paar Bilder sind mir auch gelungen … aber nur ein paar . Es ist nicht so leicht wie man sich das vorstellt – eine vernönftiges Bild zu erziehlen ist mehr als nur ein Stativ setzten und loslegen . Es gehört mehr dazu und ein wenig Glück ist soweiso nötig . Oder vieleicht ich bin zu penibel 🙂

    Viele Grüsse aus Wuppertal

    Antworten
    • Dario
      Dario says:

      Ja das mit der Schwebebahn stelle ich mir auch als grosse Herausforderung vor. Aber es sind genau diese Herausforderungen die einem vorwärts bringen.
      Ich wünsche Dir viel Ausdauer und Freude!

      Antworten

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